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Deutschland

Gesundheitsausschuss: Bundestag klärt Vorwürfe gegen USA-Reise

Der Bundestag will die Vorwürfe wegen einer USA-Reise des Gesundheitsausschusses im vergangenen Frühjahr aufklären. Die Parlamentsverwaltung und...

Berlin. Der Bundestag will die Vorwürfe wegen einer USA-Reise des Gesundheitsausschusses im vergangenen Frühjahr aufklären. Die Parlamentsverwaltung und Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) "gehen der Sache nach", wie ein Parlamentssprecher sagte. Sollte ein mitgereister Ausschusssekretär tatsächlich rassistische Äußerungen gemacht haben, sei das "inakzeptabel und eine üble Entgleisung", kritisierte Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck in der "Neuen Presse". Zuvor hatte "Spiegel Online" berichtet, der Generalkonsul in San Fransisco habe wegen der Parlamentarier-Reise einen Beschwerdebrief ans Auswärtige Amt geschickt.

"Spiegel Online" zufolge soll der Sekretär des Gesundheitsausschusses, Randolph Krüger, über einen Rollstuhl für die CDU-Abgeordnete Annette Widmann-Mauz, die mit einem gebrochenen Fuß an der Reise teilgenommen hatte, gesagt haben: "Wir brauchen einen Neger, der den Rollstuhl schiebt." Dem Bericht zufolge hatte Krüger vor Reiseantritt zudem wiederholt gefordert, "dass das Programm bitte nicht mit inhaltlichen Terminen zu überfrachten sei und genug Zeit zur freien Verfügung bleiben möge". Ein Termin mit kalifornischen Politikern wurde abgesagt.AFP

 

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