Afghanistan: Jung lehnt weitere Soldaten ab
Kampfeinsätze: Nato und USA erhöhen Druck auf Berlin
BERLIN/BRÜSSEL. Noch wehrt sich die Bundesregierung gegen einen Kampfeinsatz der Bundeswehr auch im Süden Afghanistans, aber der Druck auf Berlin wächst.
Nach US-Verteidigungsminister Robert Gates hat nun auch Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer gefordert, deutsche Soldaten sollten "auch anderswo" eingesetzt werden. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) lehnte das Ansinnen aus Brüssel ab, FDP-Chef Guido Westerwelle nannte die Äußerungen De Hoop Scheffers gar eine Zumutung und meinte, der Niederländer sei Generalsekretär des gesamten Bündnisses und nicht Sekretär des amerikanischen Verteidigungsministers. Dagegen sagte der Koordinator für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, Karsten Voigt, Deutschland müsse sich auf einen solchen Einsatz vorbereiten, dieser Einsatz sei nicht mehr auszuschließen.



100. Geburtstag
Axel Springer





Branchenbuch Hamburg
Abendblatt auf Facebook

Das Rätsel des Tages




