Polizeigewerkschaft fordert mehr Wachleute in U- und S-Bahnen
Zum Schutz vor der Gewalt Jugendlicher verlangt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mehr Sicherheitspersonal im öffentlichen Nahverkehr.
Die Häufung von Gewalttaten in Bussen und Bahnen sei auch auf die drastischen Personalkürzungen der Nahverkehrsbetriebe zurückzuführen, erklärte gestern GdP-Chef Konrad Freiberg. "Für die Bürger werden Bus-, U- und S-Bahn-Fahrten vor allem in den Abend- und Nachtstunden immer mehr zu einem Albtraum." Die jüngsten Vorfälle hätten gezeigt, dass die Video-Überwachung, die die Schaffner und die Stationsleiter abgelöst habe, "nicht davor schützt, brutal zusammengeschlagen zu werden".
Es sei unverständlich, dass es die Verkehrsbetriebe zwar schafften, Heerscharen von Fahrkartenkontrolleuren durch die Wagen zu schicken, aber niemanden, der auf den Schutz der Fahrgäste achtet. "Hier müssen die Verkehrsbetriebe mehr in die Pflicht genommen werden", fügte GdP-Chef Konrad Freiberg hinzu. "Die Fahrgäste bezahlen nicht nur für die Beförderung, sondern auch für eine sichere Beförderung." (AFP)



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