Studie: Jeder siebte Muslim radikal?
BERLIN. Religiöse Einstellungen von muslimischen Migranten können eine Integration verhindern. Zu diesem Ergebnis kommen Hamburger Wissenschaftler in einer Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums. Minister Wolfgang Schäuble (CDU) sprach von einem "besorgniserregenden Ergebnis". Laut Studie verbinden 14 Prozent der Muslime strengen Glauben mit Distanz zur Demokratie und halten religiös begründete Gewalt für legitim. Ein "Radikalisierungspotenzial" zeige sich auch bei jungen gebildeten Muslimen, die in Deutschland eine "kollektive Benachteiligung" von Muslimen sehen und darüber empört sind.



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