Der SPD-Chef und der Irokese
Anders als bei seiner schicksalsträchtigen Begegnung mit dem kontaktfreudigen Henrico F. ("Wenn Sie sich waschen und rasieren, kriegen Sie auch einen Job") hat SPD-Chef Kurt Beck (r.) beim Sommerfest des Traditionsblattes "Vorwärts" die Tonlage gewechselt. Geradezu väterlich begrüßt Beck den "inoffiziellen Mitarbeiter" der Zentralen Intelligenz Agentur, Sascha Lobo. Was immer diese Agentur tut - wer Schnurrbart, flammenden Irokesenschnitt und offenes weißes Hemd unter schwarzem Jackett als äußere Erscheinung seiner Persönlichkeit wählt, deckt das Spektrum einer Volkspartei ab. Beck sagte: "Wir haben uns im Interesse der Bürger von Provokationen nicht hinreißen lassen." Doch das meinte er nicht auf den exzentrischen Lobo gemünzt, sondern auf die "Provokationen" der Volkspartei CDU in Schleswig-Holstein. Weitere Attraktionen und Provokationen beim "Vorwärts"-Fest waren ein Elvis-Double und Gerhard Schröder in echt. FOTO: DPA



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