Gedenken im KZ Buchenwald - 70 Jahre danach
WEIMAR. Überlebende des Konzentrationslagers Buchenwald haben gestern der Errichtung des Lagers vor 70 Jahren gedacht. Zum Gedenken an die etwa 56 000 Menschen, die in dem von den Nationalsozialisten am 15. Juli 1937 errichteten Lager bei Weimar starben, legten die Teilnehmer der Zeremonie Kränze nieder.
Auch ein früherer Gefangener aus der Ukraine nahm in der typischen blau-weiß-gestreiften Häftlingskleidung teil. Thüringens Kultusminister Jens Goebel (CDU) überreichte dem Vorsitzenden des Zentralrates der Sinti und Roma, Romani Rose, und dem Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, ein Buch mit den Namen von 38 000 identifizierten Toten.
Nur 21 000 Häftlinge erlebten am 11. April 1945 ihre Befreiung. Der Stadtrat von Weimar verabschiedete zum Jahrestag eine Erklärung, in der sich die Stadt einem entschiedenen Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus, verschreibt.



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