G-8-Polizisten entsetzt: Autonome wollten uns töten
HAMBURG. Von der autonomen Szene geht eine bisher ungekannte neue Bedrohung aus. Nie zuvor seien die Autonomen so hoch organisiert, professionell ausgerüstet, international vernetzt und gewalttätig gewesen, stellt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in einer ersten Analyse zum Einsatz beim G-8-Gipfel vor gut zwei Wochen in Heiligendamm fest.
"Das sind keine Polit-Hooligans mehr. Da steckt viel mehr dahinter", sagte GdP-Chef Konrad Freiberg dem Abendblatt. Laut Protokoll einer GdP-Sitzung von Bereitschaftspolizisten, die an dem Einsatz beteiligt waren, hätten die Autonomen "gezielte Tötungsabsichten" gehabt. Polizisten seien in der Nähe von fliegenden Molotowcocktails mit Benzin besprüht worden. Ein Beamter: "Die wollten uns brennen sehen."
Freiberg warnt bereits vor der nächsten Demonstration, bei der es zu einem erneuten Gewaltausbruch kommen könnte. Am 7. Juli wird in Frankfurt/Main mit 2000 Teilnehmern einer NPD-Demonstration gerechnet. Zu den Gegendemonstranten wird auch der Schwarze Block erwartet, der sich durch die Aktionen rund um G 8 gestärkt fühlt.



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