Palliativ - Begleitung auf dem letzten Weg ohne Schmerzen
Palliativmedizin ist der Oberbegriff für eine Medizin, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Schwerstkranken (zum Beispiel Krebs- und Aids-Patienten) besonders in der letzten Phase ihrer Krankheit beizustehen und sie würdevoll beim Sterben zu begleiten. Palliativmedizin setzt ein, wenn eine kurative, also heilende Medizin nicht mehr möglich ist. Hospizen und Palliativstationen in Krankenhäusern sowie ambulante Hospizdiensten ist es besonders wichtig, schwerstkranken Patienten so gut wie möglich die Schmerzen zu nehmen. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter in Hospizen nehmen sich Zeit für ihre Patienten, die sie "Gäste" nennen. Leider gibt es bundesweit nur 130 stationäre Hospize und 120 Palliativstationen. Für eine bedarfsgerechte Versorgung mit Palliativstrukturen würden aber jährlich 630 Millionen statt der bewilligten 150 Millionen Euro benötigt. Deshalb sind alle Einrichtungen dringend auf Spenden angewiesen.



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