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Deutschland

Rechter Terror

Mutmaßlicher NSU-Helfer soll umfassend ausgesagt haben

Carsten S. sitzt in Untersuchungshaft und soll mittlerweile umfassend ausgesagt haben. Er soll der Zwickauer Terrorzelle geholfen haben.

Carsten S. soll der Zwickauer Terrorzelle eine Waffe besorgt haben
Foto: dpa

Düsseldorf/Karlsruhe. Carsten S., der mutmaßliche Unterstützer der rechtsextremen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), soll umfassend ausgesagt haben. Der Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof (BGH) ordnete am späten Mittwochabend Untersuchungshaft für den 31-Jährigen an, so Marcus Köhler, Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe.

+++ Carsten S. - Sozialpädagoge und "Antifaschist" +++

Dem Sozialpädagoge wird Beihilfe zu sechs Morden und einem versuchten Mord der Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund vorgeworfen. Er soll der Terrorgruppe eine Waffe geliefert haben und zudem zeitweise der einzige gewesen sein, der überhaupt persönlichen Kontakt zu dem untergetauchten Trio des NSU hatte. Der 31-Jährige war am Mittwochmorgen von einer Spezialeinheit der Bundespolizei in Düsseldorf festgenommen worden. (dapd)

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