Vorwurf der Volksverhetzung
Staatsanwalt ermittelt gegen Bundesbank-Vorstand Sarrazin
Der frühere Berliner Finanzsenator sagte, Deutschland werde durch Zuwanderer „durchschnittlich dümmer". Es gab mehrere Anzeigen.
Die Bundesbank hatte ihn wegen umstrittener Äußerungen bereits teilentmachtet: Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin.
Foto: dpa
Darmstadt. Nach seinen Äußerungen über Ausländer ermittelt die Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen den Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung. Es seien mehrere Anzeigen eingegangen, sagte ein Sprecher der Behörde. Diese bezögen sich auf eine Rede in Darmstadt.
Sarrazin – früher Berliner SPD-Finanzsenator – hatte im Juni die Ansicht vertreten, Deutschland werde „durchschnittlich dümmer“. Zuwanderer „aus der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika“ seien weniger gebildet als Migranten aus anderen Ländern. Vertreter der SPD, der Grünen und der Linken äußerten heftige Kritik. Zuvor hatte Sarrazin Arabern und Türken unterstellt, leistungs- und integrationsunwillig zu sein.




100. Geburtstag
Axel Springer





Branchenbuch Hamburg
Abendblatt auf Facebook

Das Rätsel des Tages




