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Deutschland

Iran gibt nach

Mullahs lassen festgenommene britische Segler frei

Die fünf britischen Segler, die am 25. November festgenommen wurden, sind frei. Zuvor hatte das britische Außenamt Druck gemacht.

Die Yacht "Kingdom of Bahrain" nahm an der Regatta von Bahrain nach Dubai teil.
Foto: AFP

Hamburg/London/Teheran. Für David Bloomer, Olly Smith (31), Luke Porter und Oliver Young (beide 21) sowie den 26-jährigen Sam Usher dürfte der Tag einem zweiten Geburtstag im Jahr gleichkommen. Der Iran hat die fünf britischen Segler, die am 25. November festgenommen wurden, endlich freigelassen. Das hat das britische Außenministerium bestätigt. Nach Angaben der britischen Regierung waren die Segler auf einer Yacht im Persischen Golf unterwegs und möglicherweise in iranische Hoheitsgewässer geraten.

In der Erklärung der Revolutionsgarden hieß es Fars zufolge: „Die fünf illegal mit ihrem Schiff in die Hoheitsgewässer der islamischen Republik Iran eingedrungenen Briten, die nahe der Insel Siri verhaftet wurden, sind vor einigen Stunden freielassen worden“. Am Dienstag hatte das britische Außenamt wegen der Festnahmen den iranischen Botschafter in London einbestellt, auch hatte der britische Chefdiplomat David Miliband in der Angelegenheit mit seinem iranischen Kollegen Manuschehr Mottaki telefoniert. London drang dabei auf eine rasche Lösung.

Bereits im März 2007 hatte ein ähnlicher Vorfall die Beziehungen zwischen London und Teheran erheblich belastet. Damals hatten die Revolutionsgarden im Norden des Persischen Golfs ein Schiff der britischen Marine gestoppt und 15 britische Soldaten an Bord festgenommen. Ihnen wurde vorgeworfen, in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen zu sein. London hatte dies zurückgewiesen. Die Briten kamen nach knapp zwei Wochen Haft frei und konnten in ihre Heimat zurückkehren. abendblatt.de/afp

 

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