Minus 260.000 Bürger: Aber Hamburg und Berlin haben mehr Einwohner als 2008. Die Grenze von 82 Millionen wurde unterschritten.

Eine Familie, ein Kind: Das ist das Lebensmodell vieler Deutschen. Die Geburtenrate hat in den vergangenen Jahren auch abgenommen.
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Wiesbaden. Die Bevölkerungszahl in Deutschland ist unter die 82-Millionen-Grenze gefallen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lebten am 31. März dieses Jahres 81,9 Millionen Menschen in der Bundesrepublik, 260 000 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bis auf die Stadtstaaten Berlin und Hamburg habe in allen Bundesländern die Einwohnerzahl abgenommen, hieß es in Wiesbaden.
Besonders betroffen von den sinkenden Einwohnerzahlen seien die östlichen Bundesländer. So verloren die Länder Sachsen-Anhalt 1,3 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern 1 Prozent, Thüringen 0,9 Prozent und Sachsen 0,7 Prozent ihrer Einwohner. Auffällig seien aber auch die abnehmenden Bevölkerungszahlen in Ländern wie Bayern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein, in denen die Bevölkerung in den vergangenen 20 Jahren bisher durchgehend gewachsen war.
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Ende 1990 hatte das gerade wiedervereinigte Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 79,8 Millionen Einwohner. Durch Zuwanderung in den neunziger Jahren besonders aus Osteuropa und Ex-Jugoslawien wurde 2002 mit 82,5 Millionen der bisher höchste Bevölkerungsstand erreicht. Seitdem geht die Zahl der Einwohner den Angaben zufolge kontinuierlich zurück, da es mehr Sterbefälle als Geburten gebe und eine geringere Zuwanderung das Geburtendefizit nicht ausgleiche. (epd/HA)















