Bildung in Deutschland
„Pro Reli" setzt sich weiter für Religionsunterricht ein
Neue Broschüre informiert Eltern über den Religionsuntericht an staatlichen Grundschulen.
Berlin. Die Berliner Initiative „Pro Reli“ engagiert sich weiter für den Religionsunterricht. Mit einer neuen Broschüre will sie vor allem die Eltern von Vorschulkindern über die Unterrichtsangebote der Religionsgemeinschaften und den Lebenskundeunterricht des Humanistischen Verbands an den staatlichen Grundschulen aufklären, wie die Initiative am Dienstag erklärte. Anlass ist die in dieser Woche beginnende Anmeldefrist für das kommende Schuljahr 2010/2011.
Die Broschüre soll auch in türkischer und russischer Sprache erscheinen. Sie ist über www.freie-wahlen.de abrufbar. Zudem wird sie über die Kirchengemeinden und bei der Vorstellung der Religionslehrer an den Schulen verteilt.
Die Initiative „Pro Reli“ gründete sich mit dem Ziel, durch einen Volksentscheid die Gleichstellung des Religionsunterrichts mit dem staatlichen Ethikfach zu erreichen. Bei der Abstimmung im April erreichte sie die erforderliche Stimmenzahl jedoch nicht.



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