Dienstag, 14. Februar 2012, 22:24

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  • Diana Zinkler kurz vor der Rückreise nach Hamburg: vor dem Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv.

    Abendblatt-Redakteurin Diana Zinkler ist zurück

    Jede Nacht träume ich noch von Israel

    Ich bin nun seit drei Tagen wieder in Hamburg. Jede Nacht träume ich noch von Israel. In der letzten Nacht bin ich ständig mit dem Bus zwischen Tel Aviv und Jerusalem hin und her gefahren. An keinem Busstopp durfte ich aussteigen, überall waren Soldaten. So richtig weiter ging es nicht. Ja, wie geht es jetzt weiter in Israel?

  • Der Krieg ist nur eine Stunde von Tel Aviv entfernt

    Dieses irreale Gefühl

    Meine Zeit in der "bubble" ist zu Ende. New York ist der "big apple", Tel Aviv ist in Israel die "bubble". Das Leben hier ist leicht. Immer noch leicht, auch wenn sich im Rest des Landes die Sonne verdunkelt.

  • Die Mitternachtsmesse.

    Die ganze christliche Weltgemeinde unter einem Dach

    Heiligabend in der Geburtskirche

    Es war etwa 1.30 Uhr, Heiligabend in der Geburtskirche in Bethlehem, dort wo Jesus Christus geboren worden sein soll.

  • Yad Vashem.

    Deutsch-Sein in Israel und ein Besuch in Yad Vashem

    "Fährst du da noch hin?"

    Ich wollte eigentlich gar nicht hin fahren, nach Yad Vashem, "der Gedenkstätte für Holocaust und Heldentum" in Jerusalem. Meine Mitbewohnerin, deren Vater Auschwitz überlebt hat, hatte mich schon ein paar Mal gefragt, ob ich den Ort noch besuchen würde. Sie sagte: "It's beautiful".

  • Das ist Ben-Rafael, halb Italiener, halb Israeli, in seiner -Flammen-Badehose am Strand von Tel Aviv.

    Die kleine Bademoden-Schule

    Flame me up, baby!

    Die Israelis sind ja eigentlich meist sehr gut gekleidet. Aber nicht am Strand. Vielleicht liegt es an der Nähe vom Strand zur Stadt. Dass die Herren dann einfach mal kurz ins Wasser wollen, obwohl sie ihre Badehose nicht dabei haben.

  • Taxifahrer warten auf Kundschaft in Bethlehem.

    Flirten mit Taxifahrern

    "Du kennst mich nur noch nicht!"

    Flirten Taxi-Fahrer in Deutschland eigentlich auch? Ich meine, so richtig. Ich weiß es nicht. Vielleicht trauen sie sich bei Ausländerinnen auch eher ran. In Deutschland bin ich ja keine, also weiß ich auch nicht, ob die deutschen Taxifahrer mit Fremden flirten. Jedenfalls haben ich ja an dieser Stelle schon genug Nachteiliges über Taxifaher gesagt: Aber gestern und heute wurde ich eines besseren belehrt.

  • Des Busfahrers schlechte Laune

    Weltbekannt und immer wieder gleich lautend, von Hamburg bis Tel Aviv, die Weisheit, dass Busfahrer keine einfachen Menschen sind.

  • Victoria Beckham in Tel Aviv

    Der Besuch beim Friseur kann einem manchmal den ganzen Tag vermiesen. Wenn man aber Avi und Shimon trifft, geht man als andere Person.

  • Ilana Frankel, Studentin aus Maryland, will sobald es geht für immer nach Israel ziehen.

    Hoffnung nicht Angst

    Vielleicht schafft ein bisschen mehr American Spirit irgendwann Frieden zwischen Israel und Palästina. Ein Gespräch mit einer Studentin aus Maryland.

  • Regen über Tel Aviv

    Immer, wenn es regnet...

    Nach drei Wochen Sonnenschein fiel heute der erste Regen. Die Stadt versinkt in Ruhe, der Strand gleicht einem Stillleben.

  • Central Busstation von Tel Aviv.

    Lost in Translation

    Aus fünf Minuten in der Central Bus Station in Tel Aviv können schnell fünf Stunden werden. Ein Durcheinander auf sechs Etagen nicht nur für den, der kein Hebräisch kann.

  • Männer und Frauen beten getrennt. Ein zwei Meter hoher Zaun teilt den Platz vor der Mauer.

    Nach vier Tagen Jerusalem

    Die Klagemauer an der westlichen Seite von Jerusalems Altstadt ist eigentlich keine Klagemauer. Zumindest ist das, was sich dort abspielt, nicht traurig.

  • Der Ameisenhügel

    In der Altstadt von Jerusalem drängen sich die Menschen. Der ganze Stadtteil ist eine einzige Touristenattraktion. Wie Venedig, vielleicht.

  • Der Felsendom, Diana Zinkler mit Kopftuch.

    Designed by Islam

    Ein Besuch des Felsendoms auf dem Tempelberg. Auf das Gelände darf jeder, zur Mittagszeit tummeln sich hier Hunderte von Touristen. Aber rein dürfen die meisten Besucher nicht. Das muss also etwas ganz besonderes sein.

  • Blick auf den Tempelberg und den Felsendom (goldene Kuppel) vom Ölberg aus.

    Es ist zum Verzweifeln

    Meine erste Nacht in Jerusalem - der heiligen Stadt und auch der geteilten Stadt- verbringe ich auf dem Ölberg.

  • Der Staatsgründungstein im Abrasha Park. Ein Standbild des Glaubens.

    Ein Winter ist ein Winter

    Woran man bei 25 Grad und Sonne merkt, dass in Tel Aviv Winter ist? Wenn plötzlich mitten am Tag die Sonne untergeht und alle anderen richtig angezogen sind.

  • Die Bäcker Abouelafia gibt es in Tel Aviv seit 1879. Hier die reiche Auslage.

    Ali und das Pizza-Teil

    "Was ist das?" frage ich Ali und zeige auf so etwas wie eine Pizza. Es ist eher ein kleines Schiffchen aus Teig und drinnen liegt eben folgendes. Ali sagt auf Englisch: "Da sind Pilze und Zwiebeln, Käse und Tomaten drauf. "Ok", antworte ich und "wie heißt das?" Er wieder: "Das sind Pilze und Zwiebeln..." Das geht ungefähr noch drei Mal so.

  • Der Blick aufs Meer vom Andromeda-Felsen aus.

    "40 Jahre nach der Sintflut"

    Was steckt hinter Tel Aviv-Yafo. Ein Besuch in einem Stadtteil von Tel Aviv: Yafo, das sich rühmt die älteste Hafenstadt der Welt zu sein.

  • Das sind Latkes, ein israelisches Nationalgericht, so ähnlich wie Kartoffelpuffer.

    Katzen und Kartoffelpuffer

    Während sich Caesar vor den Receiver des Fernsehers legt, macht meine Vermieterin Latkes. Caesar ist in meiner Wohngemeinschaft der Herr im Haus. Ein Kater.

  •  Israels ehemaliger Premier-Minister Izaak Rabin auf Leinwand.

    Leben in einer Welt des Friedens

    Living in a world of peace

    Izaak Rabin, Israels Premier-Minister, ist am 4. November 1995 auf einer Friedensveranstaltung von einem Gegner seiner Politik erschossen worden. In diesen Tagen gedachten 100 000 Menschen auf verschiedenen Veranstaltung ihm und seinem politischen Erbe. Am Sonnabend war der offizielle Rabin-Memorial-Abend. Es war der 13. Jahrestag seiner Ermordung, nach hebräischem Kalender.

  • 27 Grad, Meerwasser, Strand: Ein Ruhetag in Israel.

    27 Grad, die Sonne scheint

    Sabbat am Strand

    Sabbat ist der Ruhetag im jüdischen Glauben. Gearbeitet wird dann nicht. Sehr strenge Gläubige betätigen an diesem Tag nicht einmal den Lichtschalter. In Tel Aviv sieht man das nicht so eng. Und geht an den Strand.

  • Reden mit vollem Körpereinsatz: Der israelische Siedler Itay Zar hält einen Vortrag über das Leben in der Westbank.

    Diana Zinkler aus Israel

    Ich kann kein Hebräisch

    Eine Tatsache, die sich besonders dann als ungünstig erweist, wenn man an einer Tour durch die West Bank teilnimmt und die Reiseleiter durchgängig ihre Informationen auf Hebräisch durchs Mikrofon sprechen.

  • Diana Zinkler wurde mit dem Förderpreis der Aachener Münchner ausgezeichnet.

    33 Jahre bis zur Rente - ein Zwiegespräch

    Wenn ich einmal alt und arm bin

    Wie es wohl werden wird. Im Alter - in 30, 40 Jahren. Gibt es dann die Rente noch? Auch für mich? Ist Altsein heute schlimm und morgen furchtbar? Muss das so kommen? Da muss es eine Lösung geben. Aber wie sieht die aus? Ein Gedankenaustausch zwischen Alt und Jung. Auf dem Weg in die Zukunft.