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Ausland

Der "Super Tuesday" bringt die Vorentscheidung

Die Vorwahlen im Bundesstaat Iowa waren nur der erste Schritt im komplizierten Nominierungsverfahren der Parteien für die amerikanische Präsidentschaftswahl am 4. November 2008. Nach Iowa müssen sich die Anwärter auf die Spitzenkandidatur von Republikanern und Demokraten nun auch in den anderen 49 Staaten dem Votum der Wähler stellen. Die genauen Regeln für die basisdemokratische Kandidatenkür legt jede Landespartei selbst fest. Die wichtigsten Termine im US-Präsidentschaftswahlkampf 2008:

  • 8. Januar: Vorwahlen in New Hampshire

  • 29. Januar: Vorwahlen in Florida

  • 5. Februar: Der "Super Tuesday" mit Vorwahlen in mehr als 20 Bundesstaaten, darunter Arizona, Kalifornien, Illinois, Massachusetts und New York. Spätestens dann dürfte jeweils ein klarer Favorit feststehen.

  • 4. März: Vorwahlen in Ohio, Rhode Island, Texas und Vermont

  • 3. Juni: Abschluss der US-Vorwahlen mit Abstimmungen in Montana, New Mexico und South Dakota

  • 25. bis 28. August: Nominierungs-Parteitag der Demokraten in Denver im US-Bundesstaat Colorado

  • 1. bis 4. September: Nominierungs-Parteitag der Republikaner in Minneapolis-St. Paul (Minneapolis)

  • 4. November: Präsidentschaftswahl, zugleich Wahl des gesamten Repräsentantenhauses mit seinen 435 Abgeordneten und eines Drittels der 100 Senatoren. Die durch Vorwahl bestimmten Delegierten sind in ihrem Abstimmungsverhalten gebunden - sie müssen auf den Wahlparteitagen der beiden Parteien im Sommer für jenen Bewerber stimmen, in dessen Namen sie ausgewählt worden sind. Im Falle Iowas also mehrheitlich für den Demokraten Barack Obama und den Republikaner Mike Huckabee.

  • 20. Januar 2009: Vereidigung des neuen US-Präsidenten. Dieser kann für eine weitere, vierjährige Amtszeit wiedergewählt werden und gilt als mächtigster Mann der Welt. Er ist zugleich Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Es waren im Übrigen die USA, die als einer der ersten Staaten der Welt ganz bewusst die Bezeichnung "Präsident" für ihr Staatsoberhaupt einführten - anstelle eines Monarchen.Fra, AFP, dpa

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