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Ausland

Der lange Weg über Caucuses und Primaries

Der US-Präsidentenwahl geht ein kompliziertes Verfahren voraus. In Parteiversammlungen (Caucuses) und Vorwahlen (Primaries) ermitteln die Demokratische und die Republikanische Partei ihre Kandidaten. Die Parteiversammlungen haben die größere Tradition, werden aber nur noch in wenigen US-Staaten praktiziert, wie etwa jetzt gerade in Iowa. Bei den Caucuses kommen Parteimitglieder zusammen, um über die Bewerber zu befinden. Teilnehmer sind in der Regel nur aktive Parteimitglieder. Vorwahlen wurden Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Ziel eingeführt, allen Parteimitgliedern in einem Staat die Entscheidung über einen Kandidaten in die Hand zu geben. Die Regelungen sind aber von Staat zu Staat unterschiedlich. Die erste reguläre Vorwahl findet traditionell im Neuenglandstaat New Hampshire statt, in diesem Jahr ist dies am 8. Januar. Entsprechend der Ergebnisse der einzelnen Bewerber bei den Parteiversammlungen und Vorwahlen verteilen sich die Delegierten, die auf den Wahlparteitagen dann endgültig den jeweiligen Präsidentschafts-Kandidaten küren.AP, HA

 

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