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Ausland

Nahost-Gipfel: Olmert und Abbas beraten über Sicherheit

Israel lässt 250 Fatah-Kämpfer frei

JERUSALEM. Als Zeichen der Unterstützung des bedrängten Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas will Israel an diesem Freitag 250 inhaftierte palästinensische Kämpfer freilassen. Diesen Termin für die vor knapp einem Monat in Aussicht gestellte Freilassung von Häftlingen, meist Mitgliedern der Fatah-Organisation von Abbas, nannte der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert am Montag bei einem Treffen mit dem Palästinenserpräsidenten in Jerusalem. Die Liste mit den Namen der Freizulassenden sollten bei einer Kabinettssitzung am heutigen Dienstag gebilligt werden.

Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat sprach nach dem Treffen am Montag von einer "tief gehenden und konstruktiven Begegnung" der beiden Spitzenpolitiker. Diese hatten sich zuletzt im ägyptischen Badeort Scharm al-Scheich am 25. Juni getroffen. Bereits damals war die Freilassung von 250 gefangenen Fatah-Militanten angekündigt worden, ein Zeitpunkt wurde nicht genannt. Nach der gewaltsamen Machtübernahme durch die radikalislamische Hamas im Gazastreifen sind Israel und die internationale Gemeinschaft bestrebt, dem gemäßigten Abbas den Rücken zu stärken. US-Präsident George W. Bush hat Abbas gestern neue Hilfsgelder in Höhe von 190 Millionen Dollar zugesagt.

Olmert bestätigte, dass Israel künftig 178 gesuchte Fatah-Kämpfer nicht mehr verfolgen will. Im Gegenzug dafür müssten die Militanten auf Gewalt gegen Israel verzichten und ihre Waffen bei der palästinensischen Autonomie-Behörde abgeben.dpa

 

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