Araber protestieren gegen Grabungen am Tempelberg
JERUSALEM. Trotz der Proteste von Muslimen setzt Israel seine Bauarbeiten am Tempelberg in Jerusalem fort. Premier Ehud Olmert wies die Bitte seines Verteidigungsministers Amir Peretz zurück, die archäologische Grabung zu stoppen. Peretz fürchtet, die Bauarbeiten am Fußgängerzugang zum Tempelberg könnten neue Gewalt provozieren. Auch Israels Polizei warnte vor Unruhen. Die radikal-islamische Hamas hat die Palästinenser aufgerufen, die Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg zu verteidigen. Ägypten bestellte Israels Botschafter ein, die Saudis forderten ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft. Der Tempelberg ist Juden wie auch Muslimen heilig.




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