China gibt Folter in Verhören zu
In Neu-Delhi gab es gegen den Besuch von Hu Jintao wütende Proteste von Exil-Tibetern. Sie forderten ein Ende der chinesischen Kontrolle über Tibet und trugen Plakate mit Aufschriften wie "Hu Jintao: Gesucht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und "Das tibetische Volk will Freiheit". Unterdessen wurde in China bekannt, dass unter Folter erpresste Geständnisse nach Angaben der Justizbehörden jährlich zu mindestens 30 falschen Verurteilungen führen. Die wirkliche Zahl der Fälle liege aber wahrscheinlich noch höher, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf den stellvertretenden Generalstaatsanwalt Wang Zhenchuan. China erließ im Juli neue Richtlinien gegen die Misshandlung von Verdächtigen.



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