Uno fordert humanitäre Hilfe für Kongo
KINSHASA. Die Vereinten Nationen (Uno) haben die internationale Staatengemeinschaft zu mehr humanitärer Hilfe für den Kongo aufgefordert. Ungeachtet der Unterstützung für die Wahlen in dem zentralafrikanischen Land kämen dort jeden Tag etwa 1000 Menschen durch Unterernährung und Krankheit ums Leben, bemängelte gestern die Uno-Koordinierungsstelle für humanitäre Hilfe. Bislang hätten die Geberländer nur gut ein Drittel des Betrags von 668 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt, um den die Uno im Februar zur Verbesserung der Lage im Kongo gebeten hatten.
Im Kongo hatte es Ende Juli erstmals seit 40 Jahren freie Präsidenten- und Parlamentswahlen gegeben. 780 Bundeswehr-Soldaten stehen zurzeit im Rahmen einer EU-Mission im Land. Die internationale Gemeinschaft unterstützte die Wahlen mit mehr als 450 Millionen Dollar.



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