Rüstungshandel
Israel verärgert über deutschen U-Boot-Deal mit Ägypten
Die geplante Lieferung von zwei deutschen U-Booten an Ägypten erzürnt Israel. Die Bundesregierung äußert sich nicht zu dem Rüstungshandel.
Berlin. Die israelische Regierung hat sich laut "Bild"-Zeitung auf höchster politischer Ebene bei der Bundesregierung über die geplante Lieferung von zwei deutschen U-Booten nach Ägypten beschwert. Ein ranghohes Mitglied der israelischen Regierung sagte dem Blatt (Donnerstagausgabe): "Wir sind darüber sehr besorgt. Das Ägypten von heute ist ein anderes Ägypten als unter Präsident Husni Mubarak."
Die Bundesregierung hat Israel nach Informationen der Zeitung zugesichert, die U-Boot-Lieferung an Ägypten im Bundessicherheitsrat zu stoppen, falls sich Ägypten "feindselig" gegenüber Israel zeige.
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Ein Abkommen über die Bestellung der U-Boote war nach Informationen der Zeitung vor wenigen Wochen zwischen Ägypten und ThyssenKrupp unterzeichnet worden. Erst wenn der Bundessicherheitsrat zustimmt, dürfen die U-Boote geliefert werden.
Offiziell wollten sich die Bundesregierung und die israelische Regierung bisher nicht zu dem Rüstungshandel äußern. In den vergangenen Tagen hatten deutsche Politiker von der Bundesregierung Aufklärung über das mögliche Rüstungsgeschäft mit Ägypten verlangt.
mit Material von dpa und dapd














