Mexiko
Scheidender Präsident zieht positive Sicherheitsbilanz
Es sei nie zuvor mehr in Sicherheitskräfte investiert worden als in seiner sechsjährigen Amtszeit, bilanzierte Felipe Calderon am Samstag.
Der scheidende mexikanische Präsident Felipe Calderon hat eine positive Bilanz seiner sechsjährigen Amtszeit gezogen. In dem am Samstag in Mexiko-Stadt vorgelegten Bericht zur Lage der Nation erklärt Calderon, nie zuvor sei mehr in die Sicherheitskräfte investiert worden und es seien historische Schläge gegen das organisierte Verbrechen gelungen.
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Seit 2006 seien von den 37 meistgesuchten Verbrechern 22 getötet oder gefangen genommen worden. 14,5 Milliarden Dollar Guthaben von Verbrecherkartellen seien beschlagnahmt worden. Mehr als 114 Tonnen Kokain, 11.000 Tonnen Marihuana und 75 Tonnen Metamphetamine seien beschlagnahmt worden.
Wenn er Mexiko am 1. Dezember seinem Nachfolger übergebe, sei das Fundament für eine "wahre und andauernde Sicherheit" gelegt. Der Kampf sei aber erst gewonnen, wenn Mexiko "verlässliche Polizisten und Staatsanwälte, vertrauenswürdige Richter in jedem Staat der Republik hat", erklärte Calderon. Erst 45 Prozent der 239.000 Polizeibeamten seien überprüft worden.
















