Obamas Herausforderer
Mitt Romney von schwarzen Bürgerrechtlern ausgebuht
Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat wenig Glück beim Werben um schwarze Wähler. Er wurde bei einem Auftritt offen ausgebuht.
Houston. Der wahrscheinliche Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, Mitt Romney, ist bei einem Wahlkampfauftritt bei der Nationalen Vereinigung für die Förderung von Farbigen (NAACP) am Mittwoch in Houston heftig ausgebuht worden. Als der frühere Gouverneur von Massachusetts für den Fall seines Wahlsiegs die Revidierung der jüngsten Gesundheitsreform ankündigte, kam es zu deutlichen Unmutsbekundungen. Applaus erhielt Romney hingegen für sein Versprechen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Bildung zu verbessern. "Wenn ihr einen Präsidenten wollt, der die Dinge besser macht für die afroamerikanische Gemeinschaft – dann seht ihr ihn gerade", sagte Romney vor den Anhängern der ältesten Bürgerrechtsorganisation der USA.
"Ich werde jedes nicht unbedingt notwendige und teure Ausgabenprogramm abschaffen, das ich finden kann. Das beinhaltet auch Obamacare", sagte Romney. Er begründete seine Ankündigung mit dem Hinweis, die Löcher im Staatshaushalt müssten gestopft werden. Sein oberstes Ziel sei es dagegen, mehr Jobs zu schaffen, sagte Romney. "Ich hoffe, alle Amerikaner zu repräsentieren", fügte er hinzu.
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Romney liegt nach Umfragen in der Wählergunst praktisch gleichauf mit Obama. Als Gouverneur des Bundesstaates Massachusetts hatte er eine Gesundheitsreform durchgeführt, die der Obamas sehr ähnelt. Die Gesundheitsreform ist Obamas wichtigstes Reformwerk. Ziel ist es, allen Amerikanern eine Krankenversicherung zu verschaffen. (dpa/dapd)















