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Ausland

Schweiz

Verschleierte Frauen werden in Schweizer Ort nicht mehr bedient

Zur Begründung der Ablehnung der Burka sagt Stadtpräsident Boris Banga: „Wir müssen wissen, wer vis-a-vis ist."

Vollverschleierte Frauen sollen in der Stadtverwaltung von Grenchen in der Schweiz künftig nicht mehr bedient werden.
Foto: picture-alliance/ pa/EPA

Grenchen. Vollverschleierte Frauen sollen in der Stadtverwaltung von Grenchen in der Schweiz künftig nicht mehr bedient werden. Eine entsprechende Weisung will der Stadtpräsident und ehemalige SP-Abgeordnete Boris Banga herausgeben. Das habe er am Freitag bestätigt, hieß es in Berichten lokaler Medien. Er sei am Donnerstag darüber informiert worden, dass eine vollkommen verschleierte Person – man habe nicht einmal die Hände gesehen - sich anmelden wolle. Das sei ihr verweigert worden, doch habe man für Freitag einen neuen Termin vereinbart. Die Frau habe sich bei dieser Gelegenheit dann vor einer Polizistin und einer Mitarbeiterin der Einwohnerkontrolle entschleiert. Das sei aber ein zu großer Aufwand und stelle eine Provokation dar, sagte Banga: „Wir müssen wissen, wer vis-a-vis ist.“ Deshalb werde künftig niemand mehr bedient, der vollkommen verschleiert sei.

(ap/abendblatt.de)

 

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