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Ausland

Lkw mit Sprengstoff explodiert

Viele Tote bei neuer Anschlagserie im Irak

Die Attentate kosteten mindestens 40 Menschen das Leben. Ziele waren Bagdad und Mossul. Zwei Lastwagen explodierten zeitgleich.

Ein völlig zerstörter Bus nach einem Attentat auf schiitische Pilger in Bagdad.
Foto: dpa/DPA

Bagdad. Eine Serie von Bombenanschlägen hat im Irak mindestens 40 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 200 Menschen wurden teils schwer verletzt. In der Nähe der nordirakischen Stadt Mossul rissen zwei mit Sprengstoff beladene Lastwagen mindestens 23 Menschen in den Tod.

In einer Siedlung schiitischer Bewohner in Khasna, östlich von Mossul, brachten die Täter die Laster nach Polizeiangaben nahezu gleichzeitig zur Explosion. Mindestens 128 Menschen wurden nach Angaben von Ermittlern und Rettungsdiensten verletzt. Auch die irakische Hauptstadt Bagdad war am Montag Ziel von mehreren Bombenanschlägen. In drei verschiedenen Stadtteilen wurden nach Angaben der Behörden mindestens 17 Bewohner getötet und mehr als 80 verletzt.

Erst am Freitag waren bei mehreren Attentaten im Irak, die sich zum größten Teil gegen schiitische Gläubige richteten, mehr als 45 Menschen getötet und 300 weitere verletzt worden. Beim schwersten Anschlag in Mossul wurden allein 37 Menschen getötet und mehr als 270 Menschen verletzt. Dort hatte ein Selbstmordattentäter sein Auto in die Luft gesprengt, als Gläubige aus einer Moschee kamen. Die Moschee und mehrere Gebäude stürzten ein. (AP/AFP)

 

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