29.12.12

Gesperrte Videoplattform

Für drei Stunden freigeschaltet: YouTube-Posse in Pakistan

Gesperrt, freigeschaltet, wieder gesperrt: Drei Stunden lang konnten Menschen in Pakistan auf YouTube zugreifen, dann folgte die Sperrung.

Foto: IP3_PRESS/MAXPPP
Pakistan hat für drei Stunden den Zugang zu YouTube erlaubt
Pakistan hat für drei Stunden den Zugang zu YouTube erlaubt

Islamabad. Ganze drei Stunden währte die Freischaltung der Videoplattform YouTube in Pakistan, dann sperrte die Regierung das populäre Portal wieder. Die Gründe für den abrupten Meinungsumschwung nannte ein Sprecher von Premierminister Raja Pervez Ashraf am Sonnabend nicht. Ursprünglich war der Zugang im September nach Protesten gegen des Mohammed-Schmähvideo gesperrt worden. Ein Mitarbeiter aus dem Umfeld des Premiers sagte: Man habe nach der Freischaltung von YouTube festgestellt, dass das Schmähvideo noch auf der Plattform verfügbar sei.

Zunächst hatte Pakistan der Bevölkerung wieder den Zugriff auf die Videoplattform YouTube erlaubt. Die Freischaltung sei erst einmal "vorübergehend" und werde nach einem Monat überprüft, sagte ein Sprecher der pakistanischen Telekommunikationsbehörde am Sonnabend. "Wenn die Ergebnisse im öffentlichen Interesse sind, wird die Website weiterhin zugänglich sein. Sonst wird sie wieder blockiert." Außerdem suche ein Expertenteam das Internet nach blasphemischen Inhalten ab und sperre diese im Einzelfall, sagte der Sprecher weiter. Internetnutzer seien auch dazu aufgerufen, zweifelhafte Seiten zu melden. Innenminister Rehman Malik hatte die Freigabe der populären Videoplattform bereits am Freitag im Kurzmitteilungsdienst Twitter angekündigt: "Es gab zahlreichen Forderungen aus allen Teilen der Gesellschaft, YouTube zu entsperren. (...) Ich hoffe, ihr seid jetzt alle glücklich."

Nach drei Stunden wurde YouTube jedoch wieder gesperrt.

(dpa)
Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Alles über Ihre Straße

Top Video Alle Videos
US-Staatssekretär Kerry, die Außenminister Philip Hammond (Großbritannien), Sergei Lavrov (Russland), Mohammad Javad Zarif (Iran), Frank-Walter Steinmeier (Deutschland), Laurent Fabius (Frankreich), EU-Gesandte Catherine Ashton und der chinesische Außenminister Wang Yi. Brightcove Videos
Atomstreit mit Iran
Die Chancen auf einen Deal sinken

Die internationale Gemeinschaft verhandelt in Wien mit dem Iran. Es geht auch um die Frage, ob das Land als nukleare Schwellenmacht akzeptiert wird. Ein schneller Kompromiss ist nicht in Sicht. mehr »

Top Bildergalerien mehr
Seevetal

Einfamilienhaus in Fleestedt in Flammen

Marodes Bauwerk

Brückensprengung mitten in Schwerin

Niedersachsen: Weihnachtshaus mit 400.000 Lichtern

Champions Leauge

CL: Der 5. Spieltag für die deutschen Teams

Highlights
tb_hh_mahjong100.jpg
Mahjong

Spielen Sie mit!mehr

rb_wetter_926045a.jpg
Wetter in Hamburg

Der aktuelle Wetterbericht mit Karte und Vorhersagemehr

rb_stadtplan_926042a.jpg
Stadtplan Hamburg

Mit dem Hamburger Stadtplan Adresse und Orte findenmehr