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Politik

Terror im Irak

Mehrere Tote bei Geiselnahme in Kirche

Irakische und US-Sicherheitskräfte haben eine Kirche nach einer Geiselnahme gestürmt. Dabei sollen Geiseln ums Leben gekommen sein.

In Bagdad ist eine Geiselnahme in einer katholischen Kirche blutig beendet worden. (Symbolbild)
Foto: picture-alliance/ dpa/EPA

Bagdad. In Bagdad endet eine Geiselnahme in einer katholischen Kirche blutig: Irakische und US-Sicherheitskräfte haben die Kirche in Bagdad nach einer Geiselnahme gestürmt. Die Sicherheitskräfte sollen rund 100 Personen befreit haben, die sich in der Gewalt Bewaffneter befanden, sagte ein Sprecher der US-Streitkräfte, Oberstleutnant Eric Bloom. Ein Vertreter des Innenministeriums teilte mit: „Wir haben die Geiseln befreit, aber leider beklagen wir den Tod von sieben der Geiseln“.

Die Zahl der Toten und Verletzten scheint jedoch unklar, da Generalmajor Kassim al Moussaui, Sprecher der irakischen Streitkräfte vermeldete, dass bei der Erstürmung offenbar acht Geiselnehmer und ein Polizist getötet wurden. Außerdem seien zwölf Zivilisten verwundet worden. Dagegen berichten ein Sprecher der Polizei und Krankenhausangestellte von zwei getöteten Polizisten und acht Verwundeten. Bloom sagte eine Geisel sei bei der Aktion ums Leben gekommen und drei der Geiselnehmer hätten sich während der Erstürmung des Gebäudes durch die Polizei selbst in die Luft gesprengt. Außerdem sei außerhalb der Kirche ein Autobombe gezündet worden, berichteten Polizisten.

Nach einer fast vierstündigen Belagerung hätten die Sicherheitskräfte die Geiselnehmer überwältigt, wie Generalmajor Kassim al Moussaui, Sprecher der irakischen Streitkräfte, mitteilte. Über die Anzahl der Toten und Verletzten gab es zunächst widersprüchliche Angaben.

Vor der Geiselnahme hatten die Täter die Börse mit Granaten angegriffen. Die Bewaffneten flüchteten dann von der Börse in eine der größten katholischen Kirchen der irakischen Hauptstadt, in der möglicherweise gerade ein Gottesdienst abgehalten wurde, und eröffneten das Feuer auf die Polizei. (abendblatt.de/dapd/afp)

 

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