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DOSSIER

Der Rücktritt von Horst Köhler und die Neuwahlen von Christian Wulff

Zum ersten Mal in der Geschichte ist mit Horst Köhler ein Bundespräsident von seinem Amt zurückgetreten. Nicht nur sein Rücktritt, auch die Suche nach einem Nachfolger hielt Berlin in Atem.


Foto: dpa/DPA

BERLIN. Wer wird nach dem Rücktritt von Horst Köhler neuer Bundespräsident? Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich spannend. Nachdem Ursula von der der Leyen als Favoritin galt, schickt die schwarz-gelbe Koalition nun Christian Wulff ins Rennen um das Präsidentenamt. SPD und Grüne nominierten den langjährigen Chef der Stasi-Aktenbehörde, Joachim Gauck. Die Linke wiederum entschied sich für die frühere Journalistin Lukrezia „Luc" Jochimsen. Die Bundesversammlung wählte am 30. Juni schließlich in drei langwierigen Walhgängen Christian Wulff zum neuen Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Der Umstand, dass der Kandidat der schwarz-gelben Regierung erst beim dritten Wahlgang von fast allen Mitgliedern von CDU und FDP gewählt wurde, werten viele als Denkzettel an die eigene Parteispitze.

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