Wahlproteste im Iran
Fünf weitere iranische Oppositionelle zum Tode verurteilt
Fünf weitere iranische Oppositionelle sind nach den Wahlprotesten vom Juni zum Tode verurteilt worden.
Die Proteste im Sommer 2009 im Iran.
Foto: Carola Hoffmeister
Teheran. Fünf weitere iranische Oppositionelle sind nach den Wahlprotesten vom Juni zum Tode verurteilt worden, wie das amtliche iranische Fernsehen am Dienstag berichtete. Nach den blutig niedergeschlagenen Protesten gegen die umstrittene Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad waren hunderte Demonstranten verhaftet und vor ein Revolutionsgericht gestellt worden.
Bis zum Dienstag war gegen mindestens drei von ihnen die Todesstrafe verhängt worden. Bei den fünf weiteren Personen, die hingerichtet würden, handele es sich um Mitglieder „terroristischer bewaffneter Oppositionsgruppen“, meldete das Staatsfernsehen unter Berufung auf das Justizministerium.
Die Anklagepunkte in den als Schauprozesse kritisierten Verfahren reichen von Randalieren über Spionieren bis zur versuchten Anstiftung einer Revolution, um die geistliche Herrschaft des Irans zu stürzen.





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