28.12.12

Endlagersuche

Atomkraftgegner fordern endgültiges Aus für Gorleben

Eine Bürgerinitiative kritisiert die Atommüllpolitik der Regierung. Gorleben soll noch immer der Favorit für ein Endlager sein.

Foto: dapd
Gorleben-Gegner kritisieren angekuendigten Finanzierungsstopp
Ein Durchgangsverbotsschild hängt im Erkundungsbergwerk Gorleben in einer Tiefe von 840 Metern vor der kleinen Seilfahrtanlage an Schacht 2 (Archivbild)

Gorleben. Atomkraftgegner im Wendland halten Gorleben ungeachtet des derzeitigen Erkundungsstopps für den Favoriten der Bundesregierung bei der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll. Die Politik halte sich bis Ende Juni 2013 die Option für Gorleben offen, statt einen wirklichen Neubeginn der Atommüllpolitik zu starten, kritisierte am Freitag Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.

Nach einer Verlängerung des Hauptbetriebsplans sind bis zum 30. Juni nur sicherheitsrelevante Arbeiten im Salzstock erlaubt. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte im November einen Erkundungsstopp bis nach der Bundestagswahl 2013 angeordnet.

(dpa)
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