24.11.12

Krise im Kongo

Afrikanische Staaten ringen um Frieden im Kongo

Krisentreffen in Uganda der regionale Staats- und Regierungschefs. Rebellen sollen zum Rückzug bewegt werden, dann gebe es Verhandlungen.

Foto: dpa
M23-Rebellen nahe Goma. „Sie müssen Goma verlassen, bevor es zu Verhandlungen kommen kann", so der ugandische Staatsminister für Internationale Angelegenheiten, Henry Oryem Okello
M23-Rebellen nahe Goma. "Sie müssen Goma verlassen, bevor es zu Verhandlungen kommen kann", so der ugandische Staatsminister für Internationale Angelegenheiten, Henry Oryem Okello

Kampala. Regionale Staats- und Regierungschefs sind am Sonnabend in Uganda zusammengekommen, um Auswege aus der Krise im Osten des Kongos zu diskutieren. Ziel ist es, die Rebellen der M23-Bewegung dazu zu bewegen, sich aus der Provinzhauptstadt Goma zurückzuziehen, die sie vor wenigen Tagen erobert hatten. "Das Treffen soll noch einmal ganz deutlich machen, was die Präsidenten aus dem Kongo, aus Ruanda und Uganda am Mittwoch vereinbart hatten: Die M23 muss aus Goma abziehen", sagte der ugandische Staatsminister für Internationale Angelegenheiten, Henry Oryem Okello.

Zu dem Gipfel der Internationalen Konferenz der Großen Seen Afrikas (ICGLR) waren neben dem kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila und seinem kenianischen Amtskollegen Mwai Kibaki auch der tansanische Präsident Jakaya Kikwete auch andere hochrangige Politiker nach Kampala gekommen. "Es wird erwartet, dass die Teilnehmer eine deutliche Botschaft an die M23-Rebellen senden werden", betonte Okello. "Sie müssen Goma verlassen, bevor es zu Verhandlungen kommen kann. Alle Optionen sind offen, inklusive der, Truppen zu entsenden."

Die jüngsten Kämpfe zwischen der M23 und Regierungstruppen hatten vor rund einer Woche begonnen. Zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht. Die Rebellen werden angeblich von dem desertierten kongolesischen General Bosco Ntaganda angeführt. Der 39-Jährige, der sich selbst "Der Terminator" nennt, wird vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen gesucht.

(dpa)
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