23.11.12

Syrien-Türkei

NATO-Kommandeur wird "Patriot"-Verband führen

James Stavridis, der NATO-Oberkommandierende in Europa, hat demnach das Kommando inne. Ankara wird also nicht die Führung übernehmen.

Foto: dapd
Kinderdienst: Mehrheit der Deutschen ist gegen Bundeswehreinsatz in der Tuerkei
Zwei Soldaten der Bundeswehr arbeiten an der Abschussrampe eines Patriot-Raketensystems

Brüssel/Berlin. Der Verband von "Patriot"-Luftabwehrraketen, der an der türkisch-syrischen Grenze stationiert wird, soll von einem NATO-Kommandeur geführt werden. Das sagte NATO-Sprecherin Oana Lungescu am Freitag in Brüssel. Der NATO-Oberkommandierende in Europa, James Stavridis, hat demnach das Kommando inne. Er wird die Führungsverantwortung an NATO-Kommandeure im Einsatzgebiet delegieren.

Die NATO-Sprecherin wies damit Meldungen zurück, wonach Ankara die Führung der "Patriot"-Raketen beansprucht. Die Luftabwehrsysteme sollen an der türkisch-syrischen Grenze stationiert werden, um einen möglichen Raketenbeschuss aus dem Bürgerkriegsland zu verhindern. Neben der Bundesrepublik verfügen in der NATO nur die USA und die Niederlande über den neuesten Typ der "Patriot"-Luftabwehrraketen.

Die Türkei hatte am Mittwoch bei der NATO um die Entsendung von Raketensystemen gebeten. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) kündigte danach im Bundestag an, er wolle bis spätestens Anfang Dezember eine Entscheidung der Abgeordneten über die Anfrage des NATO-Partners Türkei herbeiführen. Neben der schwarz-gelben Koalition signalisierte die SPD bereits Zustimmung.

Die Mehrheit der Deutschen lehnt eine Entsendung von Bundeswehrsoldaten und "Patriot"-Luftabwehrsystemen an die türkisch-syrische Grenze ab. 59 Prozent der Bürger sprechen sich gegen den Einsatz aus, wie eine Umfrage von Infratest dimap für den Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin ergab. Nur 36 Prozent befürworten demnach das Vorhaben dagegen.

dapd
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