15.11.12

Imre-Kertész-Archiv eröffnet

Berlin - Das künstlerische Archiv des jüdisch-ungarischen Literaturnobelpreisträgers und Auschwitz-Überlebenden Imre Kertész ist von Freitag an für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Berliner Akademie der Künste hat dafür rund 35 000 Blatt Manuskripte, Tagebücher, Briefe und Rezensionen erschlossen.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) sprach am Donnerstag bei der feierlichen Eröffnung von einem «einzigartigen Zugewinn» für die Akademie. «Es ist eine bewegende Geste des Vertrauens und der Versöhnung, dass Imre Kertész als Überlebender des Holocaust dieses einmalige Oeuvre auf Dauer einer Akademie in der Hauptstadt Deutschlands überlässt.» Der 83-Jährige Kertész nahm an der Feier teil, konnte aber wegen seiner schweren Parkinson-Krankheit nicht selbst sprechen.

Zu dem Material des heute in Berlin lebenden Schriftstellers gehört auch das Manuskript von «Roman eines Schicksallosen» (1975), der zu den wichtigsten Werken über den Holocaust zählt. Ein besonderer Schatz sind die ab 1961 geführten Tagebücher, in denen Kertész die Zeitgeschichte kritisch begleitet und reflektiert. Die Akademie hatte schon 2001 einen Teil des Archivs übernommen, 2011 folgte der weitaus größere Teil aus Berlin und Budapest.

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