Leserreaktionen: Studiengebühren
Nun soll die Studiengebühr also nur noch € 375,- betragen und erst nach dem Studium und bei Mindesteinkommen fällig werden! Hat der CDU-Landesvorsitzende und Finanzsenator Dr.Freytag - von Beruf Bankkaufmann - einmal errechnet, welchen Verwaltungsaufwand es erfordert, -zigtausende von Studenten, von denen ja nur ein Teil am Ort bleibt, über 6 - 10 Jahre unter Kontrolle zu behalten, um dann die Forderung einzutreiben? Als Banker weiß er ja auch um den damit verbundenen Zinsverlust. Was also bleibt am Ende von den € 375,-??? Was mich am Abendblatt wundert, ist, daß seine kundigen Redakteure in diesem Zusammenhang nie erwähnen, daß in Hamburg - unterschiedlich in den Fakultäten - bis zu 30% der Studierenden ihr Studium abbrechen. Man rechne doch einmal, was dies den Hamburger Staat jährlich kostet!
Jobst-Heinrich Floto, per Mail
Das sieht nach einem guten Kompromiss aus. Es wird bundesweit junge Leute in unsere schöne Stadt locken, die vielleicht dann bleiben. Hier haben alle eine Chance. Wir werden alle davon profitieren. Ein guter Tag für Hamburg!
Hartwig Nehls, per Mail
Ausgenutzt Die neue Version der Studiengebühren kann von den Bummelstudenten leicht ausgenutzt werden. Man studiert 25 Semester eine brotlose Kunst ohne Abschluss. Dann sorgt man dafür,das man nicht mehr als 30.000 Euro (wird das eigentlich nach 20 Jahren Inflationsbereinigt?) verdient, oder man setzt sich in die Karibik ab. Diese Dauerstudenten und Karteileichen sind es im wesentlichen, die durch die Studiengebühren vermieden werden sollen. Es entsteht mit der neuen Regelung kein Druck, schneller fertig zu werden und dann gut zu verdienen. Leistung wird in Deutschland sowieso nicht mehr honoriert, sondern bestraft.
Käthner, Hamburg, per Mail
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