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Nachrichten des Tages

"Wir machen hier Musik und nicht Comedy"

Bei Stefan Raabs "2. Bundesvision Song Contest" traten gestern Bands und Solokünstler aus 16. Bundesländern an. Die Berliner Gruppe "Seeed" hat mit ihrem Song "Ding" knapp gegen die Bremer "Revolerhelden" gewonnen.

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Berlin und Bremen beim "2. Bundesvision Song Contest", der hippen Alternative zum Schlager Grand Prix, die von TV-Moderator Stefan Raab initiiert und moderiert wurde.

Bei dem live auf ProSieben übertragenen Musikwettbewerb ging für jedes der 16 Bundesländer ein Künstler oder eine Band an den Start. Die aus Berlin stammende Reggae- und Dancehall-Gruppe "Seeed"" setzte sich mit dem Song "Ding" knapp gegen die Bremer Band "Revolverheld" durch. Den dritten Platz machten "In Extremo" aus Thüringen.

4000 Zuschauer waren in der ausverkauften Mittelhessen-Arena in Wetzlar live dabei, als nach dreieinhalb Stunden die Sieger gekürt wurden. "Seeed" konnte die meistens Fans und Fernsehzuschauer für sich gewinnen, die per Telefon- und SMS-Abstimmung über den Siegersong entschieden. In jedem Bundesland hatten Unterstützerpartys für die jeweilige Band stattgefunden. Der nächste "Song Contest" wird nun in Berlin ausgerichtet.

Stefan Raab, gebürtiger Kölner, gelernter Metzger sowie Moderator, Plattenproduzent, Sänger, Komponist, Entertainer ist mit seinem Musikwettbewerb zum Rettungsassistenten der deutschen Rock- und Popmusik geworden. Die Gießener Band "Juli" hatte mit dem Song "Geile Zeit" die erste Auflage des "Song Contests" gewonnen und landete damit im vergangenen Jahr einen Riesenhit in den Charts.

Raab hatte seine Show im Vorfeld als "klare Alternative" zum "Eurovision Song Contest" bezeichnet hatte, deren Titel nicht umsonst an den Schlager-Grand-Prix "Eurovision Song Contest" erinnert. Allerdings wird der 39jährige nicht müde zu betonen, daß seine Talentshow die bessere Wahl zur offiziellen deutschen Vorausscheidung ist: "Wir machen hier Musik und nicht Comedy."abendblatt.de

 

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