Elbphilharmonie
Hamburger SPD lehnt Elbphilharmonie ab
Nach dem Scheitern des Krisentreffens zur Elbphilharmonie kündigt die Hamburger SPD den Konsens der großen Parteien über das Prestigeobjekt auf.
Foto: dpa
Hamburg. Nach dem Scheitern des Krisentreffens zur Elbphilharmonie kündigt die Hamburger SPD den Konsens der großen Parteien über das Prestigeobjekt auf. Michael Neumann, SPD-Fraktionschef in der Bürgerschaft, sagte dem "Hamburger Abendblatt" (Sonnabend-Ausgabe): "Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Weitere Steuermittel für die Philharmonie werden von uns nicht bewilligt." Zwar benötigt der schwarz-grüne Senat nicht die Zustimmung der SPD, doch war der Bau der Elbphilharmonie bislang sowohl von CDU und Grünen als auch von der SPD gemeinsam getragen worden.
Das für Freitag geplante und dann abgesagte Krisentreffen zwischen Vertretern des Senats und des Baukonzerns Hochtief sollte klären helfen, um wie viel das Projekt teurer wird und welche zusätzlichen Belastungen auf die Steuerzahler zukommen. Im Gespräch sind 100 bis sogar 200 Millionen Euro.




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