US-Vorwahlen: Ex-First-Lady gibt nicht auf
Ich, Hillary Clinton
Sie kann scheinbar nicht mehr aufhören: Hillary Clintons Glaube an ihre Nominierung ist unerschütterlich – allen düsteren Prognosen zum Trotz.
Washington. Nach ihrem erwartet deutlichen Sieg bei den Präsidentschaftsvorwahlen der Demokraten im US-Bundesstaat West Virginia hat die frühere First Lady Hillary Clinton bekräftigt, bis zum Schluss im Rennen gegen ihren insgesamt in Führung liegenden Mitbewerber Barak Obama bleiben zu wollen. Sie sei "entschlossener denn je", ihren Kampf bis zum Ende der Vorwahlen am 3. Juni fortzusetzen, weil sie glaube, "der stärkste Kandidat" zu sein, sagte Clinton in der Wahlnacht zum Mittwoch vor jubelnden Anhängern in Charleston (West Virginia).
Nach Berichten des US-Senders CNN erhielt Clinton in West Virginia 67 Prozent der Stimmen und damit 16 Delegierte für den Nominierungskongress ihrer Partei Ende August in Denver. Obama kam demnach auf 26 Prozent und sieben Delegierte. Insgesamt und unter Einbeziehung der nicht an die Vorwahlergebnisse gebundenen Superdelegierten führt Obama aber fast uneinholbar mit 1881 Stimmen, während Clinton CNN zufolge auf 1713 kommt. Um noch gewinnen zu können, müsste Clinton nun 70 Prozent der noch zu erreichenden Delegiertenstimmen für sich verbuchen.
In einer Siegesrede in Charleston sprach Clinton von einem überwältigenden Vertrauensvotum für sie. Sie habe bessere Chancen als Obama, bei der Präsidentschaftswahl im November gegen den Republikaner John McCain zu gewinnen. "Ich kann diese Nominierung gewinnen und unsere Partei zu einem Sieg (bei der Präsidentschaftswahl) im November führen", sagte Clinton.
Die nächsten Vorwahlen bei den Demokraten finden am 20. Mai in Kentucky und Oregon statt. In Kentucky ist Clinton die Favoritin, in Oregon wird ein Sieg Obamas erwartet.









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