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Rekord-Jackpot: 37,6 Millionen gehen an Krankenpfleger

Ein Krankenpfleger als Multimillionär: 41-jähriger Pfleger aus Westfalen knackt den Riesen-Jackpot. Der wohl reichste Pfleger der Welt will seinen Job aber nicht an den Nagel hängen.

Münster. Der Rekord-Jackpot geht an einen 41-jährigen Krankenpfleger aus Westfalen. Der Familienvater meldete sich am Dienstagmorgen nach Dienstbeginn bei einem Lotto-Berater, wie Westlotto in Münster mitteilte. Nach Angaben des Gewinnerbetreuers rief der Mann von seinem Arbeitsplatz aus an und machte einen besonnenen Eindruck.

Der 37,6 Millionen schwere Glückspilz hatte schon am Sonntag über Videotext die Lottozahlen abgerufen und entdeckt, dass er den höchsten Jackpot in der deutschen Lottogeschichte geknackt hatte. Am Montag erfuhr der verheiratete Vater eines zwölfjährigen Mädchens und zweier Söhne im Alter von neun und zwei Jahren dann über die Medien, dass er den Millionengewinn ganz allein ergattert hatte. Gleichwohl ließ er sich noch einen Tag Zeit, um sich zu melden. Er habe die ungewöhnliche Lebenssituation zunächst mit seiner Ehefrau besprechen wollen, teilte Westlotto mit.

Der frischgebackene Multimillionär hat nach Angaben des Gewinnerbetreuers noch keine Vorstellungen, was er mit dem Gewinn anfangen will. Sein bisheriges Leben soll sich aber möglichst wenig ändern, sagte der Glückspilz. Ein persönliches Treffen mit dem Lotto-Berater verschob der Krankenpfleger auf den späten Abend, weil er pflichtgemäß seinen Dienst erfüllen wollte. Trotz des Geldsegens will er nämlich nach eigenen Angaben weiter arbeiten gehen.

Der Rekord-Jackpot hatte zuvor zu einem enormen Ansturm auf die Lotto-Annahmestellen geführt. 148,3 Millionen Euro hatten die Deutschen bei der Samstagsziehung eingesetzt - theoretisch tippte jeder zweite Erwachsene.afp

 

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