Flüge zwischen Hamburg und London gestrichen
Der Terroralarm in Großbritannien hat auch den Flugverkehr zwischen Norddeutschland und England behindert.
HAMBURG/LÜBECK. Aus Hamburg startete nach 7 Uhr keine Maschine nach London-Heathrow, sagte eine Flughafensprecherin. Auch alle Verbindungen aus London in die Hansestadt wurden gestrichen. Insgesamt waren neun Flüge von Lufthansa und British Airways (BA) betroffen.
Aus Lübeck war die letzte Maschine nach London am Mittwochabend um 22.40 Uhr gestartet. Ein Flugzeug der Ryanair, das am Donnerstag um 7.25 Uhr abheben sollte, erhielt keine Landegenehmigung für London und sei nicht abgeflogen, sagte eine Flughafensprecherin. Die Maschine, die gegen 9 Uhr aus London-Stansted in Lübeck eintreffen sollte, landete mit mehr als vierstündiger Verspätung. Der für den Nachmittag geplante Ryanair-Flug nach Pisa wurde wegen fehlender Maschinen gestrichen. Insgesamt waren etwa 300 Fluggäste betroffen.
Viele Passagiere auf dem Hamburger Flughafen reagierten beunruhigt auf die Nachrichten über den Terroralarm in London und die Auswirkungen auf den Luftverkehr. Seit dem 11. September 2001 sei das ja "fast schon Gewohnheit", meinte der 30-jährige Stefan Berglau: "Ich denke immer wieder daran, wenn ich ins Flugzeug steige, aber erschüttern kann mich so etwas nicht mehr." Resi Petersen aus Husum ist dagegen froh, das sie nicht selbst fliegen "muss". Die 74-Jährige wartete in Hamburg-Fuhlsbüttel auf Besuch aus den USA und sagte: "Ich würde mich jetzt nicht in ein Flugzeug setzen". Die 24 Jahre alte Kerstin Leinroth will sich von Nachrichten über "unheimliche Bomben" aber nicht von ihrem Start in den Urlaub abbringen lassen: "Wenn man daran denkt, dürfte man gar nicht mehr verreisen."








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