Stadt soll alle Parks öffnen
Hunde-Lobby gegen Leinenzwang
Nichts gegen Hunde - aber sehr wohl gegen "Frauchen und Herrchen", die jegliches Augenmaß verlieren, wenn sie mit Fiffi Gassi gehen..... Hunde-Dreck, wohin man sieht und künftig auch noch in unseren Parks "allerorten"? Nein!! Die derzeitigen restriktiven ParkOrdnungen düfen nicht "entschärft" werden!
Heinz-H. Hendrich
Die Forderung der Hunde-Lobby Hamburg wird sich politisch aber auch gegen den Willen der Mehrheit der Bürger nicht durchsetzen. Dafür gibt es leider zu viele Hundehalter, wenn auch in der Minderheit, die sich nicht an bestehende Regeln halten. Wenn man höflich darum bittet, Rücksicht zu nehmen, erhält man entweder eine dumme oder gar keine Antwort oder wird beschimpft. Dabei könnte alles so einfach sein.
Werner Jansen
In vielen Punkten stimme ich dem Artikel zu, wenn aber Herr Graff, Zitat: Man kann die Gefährlichkeit von Hunden nicht an ihrer Rasse festmachen", behauptet, dann ist das eine Aussage, die an Schwachsinn kaum noch zu überbieten ist. Der Biss eines Dackels ist ja wohl deutlich ungefährlicher als der eines Pitbulls! War der furchtbare Vorfall mit Volkan nicht Warnung genug? Allein aufgrund seiner Aussage sollte Herr Graff als Vorsitzender des HTV sofort zurück treten, für mich ist der Mann nicht mehr tragbar.
Oliver Bostedt
Es handelt sich also um Hunde ,geprüft auf Verträglichkeit,Herrchen oder Frauchen lizensiert mit " Hundeführerschein". Warum also nicht in die Parks, soweit die Nachlässe zügig in die doggy-bags entsorgt werden.Nur sollte dann aber auch kontrolliert werden, auch dass sich keine unlizensierten Freiläufer unter die priviligierte Hundegemeinschaft mischen. Und in Anlehnung an Hygienevorschriften für Tagesmütter, sollten die Hunde zwingend in Schutzkleidung verpackt sein. Alles sehr kompliziert und umständlich, freilaufende Hunde gehören nicht in öffentllche Parks,dafür gibt es Hundewiesen.
Hans-Emil Schuster
Wäre den Mitgliedern der Hamburger Hunde-Lobby wirklich am Wohl der Hunde gelegen, würden sie sagen: Hunde gehören nicht in eine Großstadt. Stattdessen verlangen Sie, die Großstadt einer artgerechten Hundehaltung anzupassen, was die Allgemeinheit bezahlen müsste und niemals gelingen wird. Jeder Freilauf für Hunde nimmt gleichzeitig den Kindern die Freiheit zu spielen. Auch wenn es zu keinen Angriffen auf Kinder kommt bleibt immerhin, dass die Hundebesitzer ja wohl kaum die Hinterlassenschaften ihres Hundes von den Freiflächen entfernen, man kann sich ja so leicht damit rausreden, man hätte es ja gar nicht gesehen.
Jürgen Jeschke
Die Freiheit ist ein kompliziertes Recht, bürdet sie doch denen, die sie für sich in Anspruch nehmen, unterschiedlich starke Folgen auf, die nicht selten als ungerecht oder als Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz empfunden werden. Es liegt aber in der Natur der Sache, daß die Entscheidung gegen Autobesitz, für Nichtrauchen, für Kinderlosigkeit und für Hundeverzicht weniger Verantwortung für die Gemeinschaft mit sich bringt als die umgekehrte. Wer raucht, Auto fährt oder einen Hund hält, hat dafür Sorge zu tragen, daß dadurch andere nicht belästigt werden. Punktum. Ein Recht ist immer zugleich Verpflichtung. Mit der Einteilung in Hundefreunde und Hundehasser macht man es sich da etwas zu einfach. Das hat nichts mit Liebe oder Hass sondern mit gesundem Menschenverstand zu tun.
Andreas Kaluzny
Ich bin begeisterte Hundehalter und Spaziergängerin, ich drehe mich nicht gerne eine Stunde nur im Kreis, mein Hund übrigens auch nicht, und ich habe nicht nur Pflichten als Hundehalter, sondern auch Rechte wie alle anderen und die Leinenbefreiung muss doch für was gut sein...? Aber muss es denn gleich alles oder nichts sein? Kompromisse auf beiden Seiten wären doch mal wünschenswert... Mein Vorschlag: unter der Woche Freilauf überall, da man nur Hundehalter und höchstens ein paar Spaziergänger ohne Hund (das kommt dann auf die Tageszeit und das Wetter an), antrifft, die aber meist, und das wird nie erwähnt, ein Lächeln und ein paar freundliche Worte für den freilaufenden! Hund oder Mitmenschen auf den Lippen haben, und sich an den spielenden Hunden erfreuen...es gibt nämlich nicht nur Hundebesitzer und Hundehasser. Am Wochenende, wenn Eltern eigentlich ihre Kinder schnappen und an die frische Luft mitnehmen sollten, kann man die Regelung ja so lassen, wie sie ist, dann kommen alle zu ihrem Recht, und es würden sich viel mehr daran halten, da es verständlicher wäre, als wenn ich alleine auf weiter Flur bin, und mein Hund müsste eigentlich an die Leine... Zu den Rückgang der Beißstatistiken, es liegt nicht an dem generellen Leinenzwang, dass weniger passiert, sondern einfach an den viel besser sozialisierten, erzogeneren Hunden, die durch Freilauf früh gelernt haben, dass es alle möglichen komischen Dinge gibt, die man aber nicht unbedingt beachten muss, und wenn doch mal ein Hund anderen Hundehaltern durch nicht hören auffällt, sind die Ratschläge und Hundetrainer gleich parat... das war vor zehn Jahren alles noch nicht so. Übrigens werden die meisten Kinder nicht von fremden, sondern von eigenen, oder bekannten Hunden gebissen, oft einfach nur, weil die Erwachsenen nicht aufpassen und es zu Missverständnissen kommt. Und zu den Hundeschulen, wann kommt der staatlich anerkannte Beruf des Hundetrainers? Bis jetzt kann sich jeder, aber auch wirklich jeder Hundetrainer nennen...
Sonja Ried
Wäre den Mitgliedern der Hamburger Hunde-Lobby wirklich am Wohl der Hunde gelegen, würden sie sagen: Hunde gehören nicht in eine Großstadt. Stattdessen verlangen Sie, die Großstadt einer artgerechten Hundehaltung anzupassen, was die Allgemeinheit bezahlen müsste und niemals gelingen wird. Jeder Freilauf für Hunde nimmt gleichzeitig den Kindern die Freiheit zu spielen. Auch wenn es zu keinen Angriffen auf Kinder kommt bleibt immerhin, dass die Hundebesitzer ja wohl kaum die Hinterlassenschaften ihres Hundes von den Freiflächen entfernen, man kann sich ja so leicht damit rausreden, man hätte es ja gar nicht gesehen.
Jürgen Jeschke
Die Freiheit ist ein kompliziertes Recht, bürdet sie doch denen, die sie für sich in Anspruch nehmen, unterschiedlich starke Folgen auf, die nicht selten als ungerecht oder als Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz empfunden werden. Es liegt aber in der Natur der Sache, daß die Entscheidung gegen Autobesitz, für Nichtrauchen, für Kinderlosigkeit und für Hundeverzicht weniger Verantwortung für die Gemeinschaft mit sich bringt als die umgekehrte. Wer raucht, Auto fährt oder einen Hund hält, hat dafür Sorge zu tragen, daß dadurch andere nicht belästigt werden. Punktum. Ein Recht ist immer zugleich Verpflichtung. Mit der Einteilung in Hundefreunde und Hundehasser macht man es sich da etwas zu einfach. Das hat nichts mit Liebe oder Hass sondern mit gesundem Menschenverstand zu tun.
Andreas Kaluzny
Ich bin begeisterte Hundehalter und Spaziergängerin, ich drehe mich nicht gerne eine Stunde nur im Kreis, mein Hund übrigens auch nicht, und ich habe nicht nur Pflichten als Hundehalter, sondern auch Rechte wie alle anderen und die Leinenbefreiung muss doch für was gut sein...? Aber muss es denn gleich alles oder nichts sein? Kompromisse auf beiden Seiten wären doch mal wünschenswert... Mein Vorschlag: unter der Woche Freilauf überall, da man nur Hundehalter und höchstens ein paar Spaziergänger ohne Hund (das kommt dann auf die Tageszeit und das Wetter an), antrifft, die aber meist, und das wird nie erwähnt, ein Lächeln und ein paar freundliche Worte für den freilaufenden! Hund oder Mitmenschen auf den Lippen haben, und sich an den spielenden Hunden erfreuen...es gibt nämlich nicht nur Hundebesitzer und Hundehasser. Am Wochenende, wenn Eltern eigentlich ihre Kinder schnappen und an die frische Luft mitnehmen sollten, kann man die Regelung ja so lassen, wie sie ist, dann kommen alle zu ihrem Recht, und es würden sich viel mehr daran halten, da es verständlicher wäre, als wenn ich alleine auf weiter Flur bin, und mein Hund müsste eigentlich an die Leine... Zu den Rückgang der Beißstatistiken, es liegt nicht an dem generellen Leinenzwang, dass weniger passiert, sondern einfach an den viel besser sozialisierten, erzogeneren Hunden, die durch eigentlich verbotenen Freilauf früh gelernt haben, dass es alle möglichen komischen Dinge gibt, die man aber nicht unbedingt beachten muss, und wenn doch mal ein Hund anderen Hundehaltern durch nicht hören auffällt, sind die Ratschläge und Hundetrainer gleich parat... das war vor zehn Jahren alles noch nicht so. Übrigens werden die meisten Kinder nicht von fremden, sondern von eigenen, oder bekannten Hunden gebissen, oft einfach nur, weil die Erwachsenen nicht aufpassen und es zu Missverständnissen kommt. Und zu den Hundeschulen, wann kommt der staatlich anerkannte Beruf des Hundetrainers? Bis jetzt kann sich jeder, aber auch wirklich jeder Hundetrainer nennen...
Sonja Ried









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