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Leserbriefe

Der tägliche Ärger mit den SUVs

Ab in die Wüste!

Neben all den richtig aufgeführten Behinderungen, insbesondere auf engen innerstädtischen Verkehrswegen kommt noch ein weiteres Phänomen hinzu, wenn die SUV - Muttis verzweifelt kurbelnd und im Regelfall vergeblich, halb auf der Straße, halb auf dem Bürgersteig rangierend versuchen, sich in pole - Position zu bringen, damit die Kleinen möglichst nicht mehr als 10m Fußweg zur Schule oder zum Kindegarten zurücklegen müssen. Dann müssen die dahinter frustiert wartenden staunend zur Kenntnis nehmen daß die Fahrerin noch mindestens ein Handy am Ohr hat, manchmal auch zwei, wer kann bei dieser Aufgabenvielfalt noch auf den Straßenverkehr achten, das wäre wirklich zuviel verlangt.

Klaus D. Köncke

Ich fahre kein SUV. Trotzdem geht mir diese geistlose Polemik gegen die SUV auf die Nerven.Jeder soll sich für sein erarbeitetes Geld das Fahrzeug kaufen, welches ihm gefällt. Niemand ist diesen verbohrten Öko-Aposteln Rechenschaft schuldig.

Joachim Willers

Vielen lieben Dank für diese wunderbare Glosse über diese Strassenmonster, die nichts tun ausser Menschen verärgern und die Umwelt verpesten. Der Autor hat mir absolut aus dem Herzen gesprochen!! Bravo.

Petra Isermann

Frau Seegers spricht mir voll und ganz aus dem Herzen. Besonders gut, dass sie Ross und Reiter/-in nennt, die mit ihren Protzkarossen in bestimmten Bezirken Hamburgs eine Gefahr für Leib und Leben, auf jeden Fall aber eine extreme Behinderung darstellen, auch weil sie kaum in der Lage sind, mit diesen Großraumautos einigermaßen sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Aber das Wichtigste ist für diese Menschen wohl, das vielleicht abhanden gekommene Ego zu präsentieren.

Heiner Heinrich

Frau Seegers hat die nervigen SUV-Besitzer und ihr Verhalten sehr treffend beschrieben. Wenn ich dann sehe, wie die Fahrer dann Bodenschwellen in Tempo-30-Zonen oder andere Unebenheiten mit 7-8 Stundenkilometern meistern, kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen.

J. Rezmer

Eine Sozial"neid"- Debatte los- zutreten ist wohl nicht zeitgemäß. Über nichtbeleuchtete Fahr- radfahrer oder frustierte 40 jährige Minifahrerinnen könnte man sicherlich auch viele Zeilen schreiben. Aber bringt uns dieses im gemeinsamen Miteinander wirklich weiter ? Familie Christiansen samt SUV denken nein. Jedem seine Freiheit.

Oliver Christiansen

Bravo Armgard Seegers für diesen Beitrag ! Genau dahin gehören sie, die spritfressenden, CO2 spuckenden "SUV´s". Einer hat auch schon den passenden Namen: Tuareg. Warum ist die Produktion dieser völlig unnötigen RiesenPkw´s nicht von Anfang an untersagt worden, wie es die amerikanischen Kirchen schon vor Jahren gefordert hatten ? Und jetzt hat ihnen die von der Autolobby unter Druck gesetzte Regierungskoalition auch noch mit der Anrechnung ihres maßlosen Gewichts einen Vorteil bei der Einstufung ihres CO2-Ausstoßes verschafft (in Kraft seit 1.12.2011). Wer sich so´n Auto kauft, dem ist dessen Umweltverträglichkeit doch eh egal.

Dr. Hartwig Ihlenfeld

Wer solche Fahrzeuge in heutigen Innenstädten fährt, gehört für mich zu den Leuten die unter Minderwertigkeitskomplexen leiden.

Wilfried Blümel

Aus tiefem Herzen muss ich Frau Seegers zustimmen! Sieht man die Auto-Population in Hamburgs innersten Stadtteilen fühlt man sich in historische Romane zurück versetzt, in denen diese Stadtteile noch morastig und mit Glatteis bedeckt gewesen sein müssen. Für diese Zeit waren die SUVs zweifelsohne die richtigen Fortbewegungsmittel in Hamburg. Heute aber nicht mehr! Sie sind rollende Anachronismen, die in der Stadt nicht zu suchen haben...

Sascha Kuhlmann

Dieser Artikel spricht mir Wort für Wort aus der Seele. Erst waren es die Muttis mit dem VW Bus plus 1 Kind und 1 Dackel, jetzt nerven „Solch Unmögliche Vehicle`s“… Genervte Hamburgs, lasst uns eine Initiative gründen!!

Andrea Burmeister

Vielen Dank für die Kolummne. Leider gibt es die Damen mit dem großen Auto und dem klitzekleinen Sozialverhalten auch in Marienthal. Schade, was da den Kindern vorgelebt wird. Ihnen noch einen stressfreien Tag Heike Baumann

Heike Baumann

Diesen Bericht hätte man nicht treffender schreiben können, allenfalls noch in Großbuchstaben und Fettschrift auf eine ganze Seite. Das schlimme ist, das die Polizei in ihren warmen Streifenwagen einfach vorbeifährt.

Holger Karstens

Allein die Beiträge von Frau Seegers zu Theater, Film und TV sind das Abo des Hamburger Abendblatts wert. Umso entäuschender ihre Forderung,die SUVs, genauer Sport and Utility Vehicles,in die Wüste zu schicken. Die Forderung ist berechtigt, nur leider in der vorgebrachten Form wirkungslos, weil mit Gift und Galle geschrieben und auf Eppendorf konzentriert. Es ist Frau Seegers bitterernst,und darüber hat sie vergessen ,eine gute Prise Ironie zu verwenden. Der lässige Abstand fehlt.

Hans-Emil Schuster

Bravo, Frau Seegers, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich möchte noch einen Punkt zu den nervigen SUV´s hinzufügen. Ich bin Sylt-Liebhaberin und fahre mehrfach im Jahr auf die Insel, um mit meinem Dackel die herrliche Natur zu genießen. Vorzugsweise nehme ich Freunde mit, die noch nie dort waren. Das "Erlebnis Insel" fängt schon mit der Überfahrt über den Hindenburgdamm an. Hier kann man die Weite des Wattenmeeres genießen, wenn man auf dem Sylt-Shuttle oben steht. Da ich aber einen sportlichen flachen Wagen habe, muss ich unten stehen. Die Begründung lautet, dass die SUV´s wegen ihrer Höhe nur oben stehen können und da es ständig mehr werden, ist für ein normales Fahrzeug hier kein Platz mehr. Was mich allerdings nicht dazu bewegen kann, einen SUV zu erwerben.

Dorothee Kahlén

 

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