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TV & Medien

"Wetten, dass...?"

Hat Hape Kerkeling abgesagt? Wirbel um Gottschalk-Nachfolge

Die "Bunte" berichtet, der 46-jährige Entertainer werde nicht Nachfolger des im Dezember scheidenden Moderators Gottschalk. Das ZDF dementiert.

Moderator Thomas Gottschalk (l.) trifft "Horst Schlämmer" alias Hape Kerkeling auf seinem "Wetten, dass..?"-Sofa 2006. Kerkeling ist weiter heißer Kandidat auf Gotschalks Nachfolge
Foto: dapd

Berlin/Hamburg. Die Nachfolge von Thomas Gottschalk als Moderator der ZDF-Show „Wetten, dass...?“ bleibt nach wie vor ungeklärt. Wie die "Bunte" berichtet, habe der heißeste Anwärter Hape Kerkeling dem Sender abgesagt. Entertainer Kerkeling dementierte diese neuerlichen Gerüchte. Kerkeling und das ZDF seien weiterhin in Gesprächen, sagte seine Sprecherin am Dienstag. ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut hält sich alles offen. „Es bleibt dabei, dass eine Entscheidung zur Nachfolge von Thomas Gottschalk bei 'Wetten, dass...?' erst nach seiner letzten Sendung im Dezember fällt“, sagte Bellut.

Am 15. November moderiert Gottschalk zum vorletzten Mal "Wetten, dass..?“. Kurz vor Beginn seiner drei Abschiedsshows Anfang Oktober mehrten sich die Spekulationen um seine Nachfolge. Hape Kerkeling, ein heiß gehandelter Anwärter auf den Posten, sagte im "Süddeutsche Zeitung Magazin“ auf die Frage, ob es bereits eine Entscheidung gebe: "Ja.“ Wer der neue Moderator werde, ließ der 46 Jahre alte Entertainer allerdings offen. Weder dementierte er seine Nachfolge auf Gottschalk, noch bestätigte er sie.

Kerkeling erklärte lediglich: "Es wird irgendwann im Dezember ein Statement geben, und das wird wahrscheinlich nicht von mir kommen, sondern eher vom ZDF, das ist ja auch deren Aufgabe.“ Auf den Einwand, ob die Unterhaltungssendung für ihn nicht vielleicht eine zu starre Sendeform wäre, bemerkte er: "Ach, ich moderiere gern Shows, die in eine starre Form gegossen sind, dann ist es umso einfacher, die Form aufzubrechen.“

Bekanntgabe des Nachfolgers für Dezember geplant

Zeitgleich sagte Moderator Jörg Pilawa, er wolle nicht Nachfolger von Gottschalk werden. "Ich möchte die Show nicht übernehmen“, sagte der 46-Jährige der Zeitschrift "Hörzu“. Auch Pilawa war in den vergangenen Monaten in den Medien immer wieder als möglicher Nachfolger gehandelt worden. Dabei sei mit ihm über eine Nachfolge in der Show am Sonnabendabend "tatsächlich nie ernsthaft gesprochen“ worden, sagte er dem Blatt.

Neben Kerkeling und Pilawa waren in den vergangenen Monaten auch Anke Engelke und Barbara Schöneberger im Gespräch. Dass "Wetten, dass..?“ mit einem neuen Moderator fortgesetzt wird, steht fest. Das bekräftigte ZDF-Sprecher Walter Kehr. Die Abschaffung der Sendung sei keine Option. Ähnliches hatte ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut bereits im Februar gesagt. Wer die erfolgreiche Unterhaltungsshow im kommenden Jahr übernimmt, werde nach der letzten "Wetten, dass..?“-Sendung Gottschalks bekannt gegeben, sagte Kehr.

Gottschalk verspürt keine Wehmut

Derweil verspürt Gottschalk vor seinen letzten "Wetten, dass..?“-Sendungen keine Wehmut. "Wehmut ist etwas, das im Farbkasten eines Moderators nicht vorkommt“, sagte der 61-Jährige. Gottschalk sagte, er freue sich auf die letzten Sendungen, die er als eine Art Abschiedstournee betrachte. "Ich gehe es an, wie ich alles angehe: fröhlich, entspannt und locker“, betonte er. Seine Zukunft sehe er genauso rosig wie seine Vergangenheit.

Wen sich Gottschalk selbst als Nachfolger wünscht, sagte er nicht. Er habe zwar Favoriten, wolle aber nicht in die Diskussion eingreifen. Hape Kerkeling, der unter anderem als Kandidat gehandelt wird, könne er sich vorstellen, erklärte er.

Seinen Entschluss, mit der Sendung aufzuhören, begründete er erneut mit dem Unfall von Wettkandidat Samuel Koch. Der junge Mann war am 4. Dezember in der Düsseldorfer Messehalle als Kandidat bei "Wetten, dass..?“ angetreten. Bei dem Versuch, mit Sprungfedern an den Füßen über fahrende Autos zu springen, war er gestürzt und hatte sich schwere Verletzungen an der Halswirbelsäule zugezogen. Seitdem ist er teilweise gelähmt. (dapd/abendblatt.de)

 

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