Deutschland sucht den Superstar
Rekordquoten für das Lästermaul Bohlen
Die siebte Staffel von Dieter Bohlens DSDS startet mit Quotenrekord. 7,37 Millionen Zuschauern verfolgten auf RTL die Castingshow.
Bohlen beim Casting in Hamburg. Seine Sprüche sind legendär.
Foto: dpa/DPA
Hamburg. Man kann sagen, was man will. Dieter Bohlen ist und bleibt einer der erfolgreichsten deutschen Produzenten. Der RTL-Castingwettbewerb „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) hat am Mittwochabend den besten Start in seiner Geschichte hingelegt. Die erste Folge der siebten Staffel sahen nach Senderangaben um 20.15 Uhr 7,37 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 20,9 Prozent). In der für den Kölner Privatsender wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer betrug der Marktanteil 34,8 Prozent. Bislang am besten startete 2003 die zweite Staffel mit 6,66 Millionen Zuschauern.
Die berüchtigte DSDS-Jury schlug gleich beim ersten Mal zu. Chefjuror Dieter Bohlen machte sich über einen Kandidaten lustig, der mit sichtlich durchnässter Hose zum Vorsingen antrat. Bohlen erläuterte ihm detailliert, wie man sich auf der Toilette zu verhalten habe, damit solch ein Malheur vermieden wird. Eine stämmige Kandidatin beklagte sich, dass ihre teuren hochhackigen Schuhe (280 Euro) solche Schmerzen verursachten. Bohlens Rat: „Hau Dir selber in die Fresse, um Dir wehzutun. Das ist jedenfalls billiger.“
Auf gute Quoten kamen auch ARD und ZDF: Zum Auftakt der neuen Staffel kam „Der Bergdoktor“ im ZDF auf 5,77 Millionen Zuschauer (16,3 Prozent). Der ARD-Film „Jeder Mensch braucht ein Geheimnis“ erreichte 5,11 Millionen Menschen (14,4 Prozent). Die Sat.1- Actionkomödie „Beverly Hills Cop - Ich lös' den Fall auf jeden Fall“ schalteten 2,49 Millionen Zuschauer (7,3 Prozent) ein, die Vox- Krimiserie „Criminal Intent“ 2,43 Millionen (6,9 Prozent) und die ProSieben-Komödie „Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?“ 2,10 Millionen (6,2 Prozent).






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