Auszeichnung für junge Journalisten vergeben
Axel-Springer-Preise an "FAZ", "Zeit" und "WDR"
Premiere: Die Verleihung zwischen 12 Uhr und 13 Uhr konnte - trotz kleiner technischer Probleme - erstmals live im Internet aktuell verfolgt werden.
Das Logo des Axel Springer Preises.
Foto: ASP
Mehr als 650 Bewerbungen, so viel wie noch nie in der Geschichte der Auszeichnung, gingen bis Januar 2009 bei der Axel-Springer-Akademie ein. Um talentierte junge Journalisten zu fördern und ihre Arbeiten zu würdigen, haben die Axel Springer AG und die Erben des Journalisten und Verlegers Axel Springer 1991 einen Preis gestiftet. Seitdem wird der Axel-Springer-Preis für junge Journalisten im Gedenken an den Verleger (1912–1985) vergeben.
Die Auszeichnungen wurden in vier Kategorien vergeben.
In der Kategorie Print Lokal ging der erste Preis an Jürgen Bock: „Notfallversorgung in Stuttgart“ („Stuttgarter Nachrichten“, 9. Februar bis 19. April 2008). Print Überregional ging an Jan Grossarth: „Und vergib uns unsere Kohlenstoffschuld“ („Frankfurter Allgemeine Zeitung“, 26. Mai 2008). In der Kategorie Wochenpublikation gewann Alice Bota: „Wo Geburt und Tod sich treffen“ („Die Zeit“, 25. September 2008).
Im Bereich Fernsehen überzeugten Rebecca Gudisch, Tilo Gummel: „Kindersklaven“ (WDR Fernsehen Redaktion „die Story“ (15. August 2008); Florian Bauer: „Ein Angebot, Dopingverschleierung, Spanien – Über die Hintergründe einer Email“ (ARD Sportschau Live, 19. Juli 2008); Lutz Ackermann, Anita Blasberg, Marian Blasberg: „Die Weggeworfenen – Geschichte einer Abschiebung“ (ZDF, 17. Dezember 2008).
In der Kategorie Hörfunk gewannen Anne Allmeling, Elif Senel: „Leben ohne Hayat – Was hinter einer Nachricht steckt“(WDR 5, 19. September 2008); Ulrike Jährling: „Ein Leben wie in der Oper“ (Deutschlandradio Kultur Kinderfunk „Kakadu“, 10. Dezember 2008); Christoph Pfaff, Anneli Beyer: „Der Durchschnitts-Deutsche als Experiment“ (Delta Radio, 14. Oktober 2008)
Die Online-Preise wurden verliehen an Sebastian Christ: „Die Folgen der Entvölkerung“ (online seit 1. September 2008); Team 4 der Axel Springer Akademie (Dörte Apel, Yvonne Beister, Christina Brüning, Hans von der Burchard, Gabriele Eisenrieder, Jan Friedrich Esser, Kritsanarat Khunkham, Martin Kleinemas, Alexander Kohnen, Katrin Löhr, Karen Merkel, Daniel Müller, Verena Töpper, Carl-Constantin Underberg, Christian Unger, Claas Weinmann, Lucas Wiegelmann, Franziska Wille, André Zeppenfeld) „Machtmaschine“ (online seit 25. November 2008);
Patrick Gensing: „Piratenpartei statt SPD“ Die NPD auf dem Weg zur Regionalpartei (online seit Januar 2008).




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