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Pop & Jazz

Markthalle: Johannes Oerding

Der "Engel" nutze seinen Heimvorteil

1000 größtenteils weibliche Fans genossen zwei Stunden lang das Konzert von Johannes Oerding in der ausverkauften Markthalle.

"Erste Wahl" für 1000 Fans in der Markthalle: Johannes Oerding.
Foto: Sony BMG

Hamburg. "Passt auf: Wir machen die Tickets zwei Euro teurer und dafür bringt jeder nächstes Mal noch zwei Leute mehr mit! Ist das ein Deal?", fragte Johannes Oerding am Donnerstag sein Publikum, obwohl er das gar nicht mehr nötig hatte: Das Konzert in der Markthalle war komplett ausverkauft.

"Johannes muss auf der Aftershowparty leiden! Der geht heut nicht nüchtern nach Hause!" freuten sich Oerdings anwesende Kicker-Freunde, während der sympathische Wahlhamburger sein komplettes Debütalbum "Erste Wahl" von "Engel" bis "Zu zweit" durchspielte. Die Aftershowparty hatte sich der aufstrebende Sänger und Songschreiber, gemessen am Applaus, auch redlich verdient.

Die 1000 größtenteils weiblichen Fans waren auch nach fast zwei Stunden Mitsingen von gefühlvollen Songs, Jubeln und Tanzen nicht müde, erstaunlich genug angesichts dieser stickigen, schlicht vollgestopften Markthalle. Sie genossen Oerdings Lieder, seine Ausstrahlung und witzigen Kommentare oder einfach nur den Heimspiel-Faktor: Der vor vier Jahren aus dem Rheinland an die Elbe gezogene 28-jährige hatte deutlichen Spaß daran, seine neue Heimat durch ständige "Haaaamburg!"-Rufe zu ehren. Und die funktionieren ja immer.

 

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