17.10.12

Das 8. Newsroom-Konzert

Max Mutzke: Da steigt was auf dem Dach

Max Mutzke und seine Begleitband monoPunk präsentierten das Album "Durch Einander" im Abendblatt-Newsroom und im Emporio-Tower.

Von Tino Lange

Hamburg. Endlich wieder ein Soulbruder! Nach dem Auftakt der Newsroom-Konzerte mit Stargast Stefan Gwildis im Januar besucht am Mittwoch auch Max Mutzke das Hamburger Abendblatt. Und der 2004 von Stefan Raab entdeckte Schwarzwälder mit der tiefschwarzen Stimme sorgt für mehrere Rekorde: die beste Stimmung, die meisten Zuschauer und die längste Setliste.

"Man, ist das professionell hier", staunt Mutzke mit Blick auf 100 Gestalter, Macher, Schreiber und Fotografen. Aber wer wie er den Rummel beim Eurovision Song Contest 2004 in Istanbul (Platz 8) überstand, der verwandelt auch einen professionellen Medienbetrieb in eine "Schlangengrube", wie das Aufnahmestudio von Motown Records in Detroit einst genannt wurde. Ohne Soundcheck und mit Maik Schott von Mutzkes Begleitband monoPunk am Keyboard präsentiert der wie immer gut behütete Sänger "Sommerregen" und "Me & Mrs. Jones". "Wir wollen immer mehr spielen, als es der Rahmen eigentlich erlaubt", lacht Mutzke im Applaus und legt mit "Du und ich", "Singing My Song For You" und "Marie" nach. Und das mit einer Energie, die man auch ohne Mikro noch im benachbarten Emporio-Tower hören würde.

Und dort, auf dem Panoramadeck des Emporio-Towers, spielt er am Abend auch als Gast der dritten Abendblatt-HighLive-Lounge: Mutzke und monoPunk, Jazz und Soul, 300 Leser sowie Sasha, Tim Mälzer, Steven Gätjen und weitere Prominente. So, wie es Mutzkes neues Album verspricht: ein schönes "Durch Einander".

Zwar waren die Gaststars der Platte wie Thomas D, Cassandra Steen, Klaus Doldinger, Nils Landgren oder Wigald Boning nicht auf der Bühne, aber Sängerin Zascha Moktan und Trompeter Nils Wülker springen beim Billy-Paul-Klassiker "Me & Mrs. Jones" ein. Die funky arrangierten Interpretationen von "Telefon", "Marie" und "Durcheinander" sowie gelungene Coverversionen von Radioheads "Creep" (Gän-se-haut!), "Michelle" von den Beatles und "Empire State Of Mind" von Jay-Z klingen dank der exzellent aufspielenden monoPunks noch direkter, roher und dynamischer als auf dem Album. Und dann ist da noch nach 90 Minuten als Zugabe die durch Joe Cocker populär gewordene Billy-Preston- und Dennis-Wilson-Nummer "You Are So Beautiful" - wunderschön.

Ja, Max Mutzke kann man überall hinstellen. Auf die Glitzerbühne in Istanbul. In einen nach Pfandautomat riechenden Jazzclub in München. In die Hamburger HighLive-Lounge. Und. Er. Singt! Wir tanzen oben, in der "Schlangengrube".

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