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Kunst

Festival für Gegenwartskunst

"subvision" in der HafenCity

Vom 26. August bis zum 6. September zeigen mehr als 30 Künstlergruppen aus aller Welt ihre Arbeiten auf einer 10.000 Quadratmeter großen Fläche am Strandkai.


Foto: Architekturwerkstatt Hamburg

Hamburg. Zum Festival für Gegenwartskunst „subvision“ treffen sich vom 26. August bis zum 6. September mehr als 30 Künstlerinitiativen aus 20 Ländern in der Hamburger Hafencity. Dazu soll auf einer 10.000 Quadratmeter großen Fläche am Strandkai eine Art Künstlerdorf aus Schiffscontainern entstehen. Jedes Einzelfeld wird von jeweils einer Künstlergruppe „besetzt“. „Mit subvision wollen wir ein internationales Panorama entwerfen, das sowohl Einblicke in ein lebendiges, weites Feld ermöglicht als auch der Eigenständigkeit und Besonderheit einzelner Initiativen gerecht wird“, sagte Kuratorin Brigitte Kölle am Mittwoch in Hamburg.

Das Festival stellt Initiativen in den Mittelpunkt, die jenseits traditioneller Formen des Kunstbetriebs neue Ausstellungs- und Vermittlungsformate erproben. Dazu zählten freie Ausstellungsräume sogenannte „Off Spaces“, nomadische Projekte und eigenverlegte Magazine. Das Festival gliedert sich in drei Teile: eine Ausstellung, die sich im Laufe des Festivals immer wieder verändern wird, eine Akademie mit Podiumsdiskussionen und ein Veranstaltungsprogramm mit Performances, Buchpräsentationen und Konzerten. Die besondere Mischung aus Ausstellungs- und Arbeitssituation eröffne dabei neue Möglichkeiten der Vernetzung.

Ermöglicht wird „subvision“ auf Initiative der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) in Kooperation mit den Deichtorhallen und der Hamburger Kunsthalle. „Wir freuen uns sehr, dass gerade in einer extremen Krisenzeit eine so breite Unterstützung für ein Projekt zustande kommt, in dem Künstlerinitiativen eine Plattform für neue und andersartige Arbeitsformen finden“, sagte HFBK-Präsident Martin Köttering.

Weitere Informationen unter www.subvision-hamburg.de (dpa/lno)

 

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