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Kultur

Klassik

Autobiografische Liebesgeschichte

Live in der Laeiszhalle: Berlioz' "Symphonie Fantastique" am 23.4.

Ein junger Musiker verliebt sich heftig in eine schöne Frau. Seine Gefühle sind derart übersteigert, dass sie wahnhafte Züge annehmen: Er sieht ihr Bild überall und versucht seinen Schmerz mit Opium zu betäuben. Das Rauschgift beschert ihm jedoch nicht den gewünschten Tod, sondern einen bizarren Halluzinationstrip, der zur eigenen Hinrichtung samt Hexensabbat führen soll.

Diese ziemlich wilde Story stammt von Hector Berlioz: Der französische Komponist hat die autobiografische Liebesgeschichte in seiner "Symphonie Fantastique" vertont, die am Donnerstag, dem 23.4., in der Laeiszhalle mit dem Orchestre Symphonique de Montréal zu erleben ist. Unter Leitung seines Chefs Kent Nagano spielt das Orchester außerdem Werke von Debussy. Stä

Nagano und das Orchestre Symphonique de Montreal Do 23.4., 19.30, Laeiszhalle (U Gänsemarkt), Johannes-Brahms-Platz, Tickets zu 20,- bis 105,- unter T. 01805/66 36 61; Internet: www.kentnagano.com Stä

 

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