Beziehungskonflikt mit Ohrwürmern
In der Musikhochschule hat am 25. 2. Glucks Oper "Orpheus und Eurydike" Premiere
m griechischen Mythos ist mal wieder alles anders. Da verliert der begnadete Sänger Orpheus seine Eurydike für immer. Weil er in der Unterwelt, in der ihm die Götter (betört durch seinen einzigartigen Gesang) seine Frau zurückgeben - aber nur, wenn er sich auf dem Weg zurück ins Leben nicht nach ihr umdreht. Es kommt, wie es kommen muß. Eurydike, ganz Frau, ist natürlich beleidigt, weil Orpheus sie nicht bewundert. Sie zweifelt an seiner Liebe, er dreht sich um, und sie muß für immer in der Unterwelt bleiben. Dumm gelaufen!
Bei Christoph Willibald Gluck, der den Mythos in einer berühmten Ohrwurmoper verarbeitete, gibt's in guter Barocktradition zum Glück ein Happy End. Der Liebesgott Amor hat ein Nachsehen und führt beide doch noch zusammen.
Mit Glucks "Orpheus und Eurydike" legt Susanne Gauchel jetzt ihre Diplom-Inszenierung an der Hochschule für Musik und Theater vor. Am 25. Februar ist Premiere - in Form eines hochmodernen Beziehungskonflikts.
Orpheus und Eurydike Fr 25. 2., 19.30 (A-Premiere), So 27. 2., 18.00 (B-Premiere) sowie am 2., 4., 8., 15., 17. und 19. 3., jew. 19.30; am 13. und 20. 3., jew. 16.00, Forum der Hochschule für Musik und Theater (U Hallerstraße, Bus 109), Harvestehuder Weg 12, Karten zu 16,-/erm. 8,50 unter T. 45 33 26



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