Gedenken an das Inferno
Anlässlich des 60. Jahrestags erinnern Ausstellungen an die Operation Gomorrha
Im Zweiten Weltkrieg war Hamburg Ziel von mehr als 200 Luftangriffen. Am Grauenhaftesten waren die zwischen dem 24. 7. und 2. 8. In der Nacht vom 27. zum 28. 7. wurde mit Phosphor- und Flüssigkeitsbrandbomben ein Feuersturm heraufbeschworen, durch den mehr als 25 000 Erwachsene und mehr als 5 000 Kinder erstickten und verbrannten. An das Inferno, das von den britischen Bomberkommandos unter dem alttestamentlichen Stichwort "Gomorrha" vorbereitet wurde, erinnern außer der Serie im Abendblatt zum 60. Jahrestag sechs Ausstellungen. (e.p.) Operation Gomorrha - Der Feuersturm über Hamburg 1943 Fotos aus dem Landesbildarchiv, 25. 7.-31. 8., Di-So 11.00-18.00, Nördliche Deichtorhalle (U Steinstraße), Deichtorstraße 1, Eintritt 4,-/2,50 1943 - Hamburg vor 60 Jahren Fotos von den Auswirkungen des Luftkrieges aus Privatbesitz, gesammelt vom Stadtteilarchiv Hamm, 25. 7.- 12. 8., Mo-Fr 9.00-19.00, Sa, So 10.00-13.00, Rathaus Hamburg (U/S Jungfernstieg, U Rathaus), Rathausmarkt, Eintritt frei Bunkerleben bis 31. 12., Do 10.00-12.00, 15.00-18.00, Bunkermuseum (U Rauhes Haus), Wichernsweg 16, Eintritt 3,- Hamburg im Bombenkrieg 1943 Relikte aus der damaligen Zeit, 24. 6.-31. 8., Mo-Fr 9.00-16.00, Hauptfeuerwehrwache Berliner Tor, Feuerwehr-Informationszentrum (S/U Berliner Tor), Westphalensweg 1, Eintritt frei Gomorrha. Die Zerstörung Hamburgs, von Künstlern dokumentiert 25. 7.-27. 8., Mo, Di, Do, Fr 10.00-18.30, Mi 10.00-19.00, Sa 10.00-17.00, So 9.00-21.00, Hauptkirche St. Petri (U Rathaus), Mönckebergstraße, Eintritt frei Operation Gomorrha - Die Zerstörung der Hamburger Staatsbibliothek 1943 Eine Dokumentation, bis 23. 8., Mo-Fr 9.00-21.00, ab 1. 8.: 9.00-19.30, Sa 10.00-13.00, Staats- und Universitätsbibliothek (MetroBus 4, 5), Von-Melle-Park 3, Eintritt frei




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